Presse

01.03.2022
Toyota GR Supra GT4 startet mit synthetischem Kraftstoff Racing eFuels98 – bis zu 90% weniger CO2-Emissionen

24h-Rennen-Nürburgring

Weltpremiere beim 24h-Rennen-Nürburgring: Toyota GR Supra GT4 startet mit synthetischem Kraftstoff Racing eFuels98 – bis zu 90% weniger CO2-Emissionen, Foto: ADAC TOTAL 24h Nürburgring 2021 - Foto: © Gruppe C GmbH, Logo: © Lother Gruppe

Erstmals wird das Team „TGR-E United“ beim ADAC TotalEnergies 24h-Rennen Nürburgring mit einem Fahrzeug starten, welches nicht mit fossilem, sondern mit klimafreundlichem und fast CO2 neutralem, synthetischem Kraftstoff betankt wird. Dazu wird das Mitarbeiter-Team von TOYOTA GAZOO Racing Europe einen GR Supra GT4 einsetzen, der in der Motorsport-Zentrale in Köln entwickelt und mit einem seriennahen Dreiliter-Sechszylindermotor ausgestattet wurde, der speziell für den Motorsport-Einsatz optimiert wurde und 320 kW* (430 PS) leistet.

Mit dem Einsatz beim Langstreckenklassiker in der Eifel wird die neue Technologie einem absoluten Härtetest unterzogen: einer 24-Stunden-Vollgashatz auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. „Wir bei TOYOTA GAZOO Racing Europe haben schon viel Erfahrung mit alternativen Antrieben gesammelt, aber ein Renneinsatz mit synthetischem Kraftstoff ist auch für uns Neuland“, sagt Jörg Mertin, Teammanager TGR-E United. „Wir sind immer offen für Innovationen und freuen uns darauf zu beweisen, dass der GR Supra GT4 auch mit synthetischem Kraftstoff eine gute Figur abgeben wird.“

Dirk Wullenweber, Projektleiter „Race2efuels“ und Bereichsleiter Marketing & Handel der LOTHER Gruppe (Besitzer der NORDOEL Tankstellen): „Der große Vorteil des synthetischen Kraftstoffes Racing eFuels 98 unseres Race2efuels-Projekts – er kann sofort in jedem Verbrennungsmotor verwendet werden, der sonst normales Super Benzin benötigt. So kann die vorhandene Tankstellen-Infrastruktur (z.B. unsere eigenen NORDOEL Tankstellen) für einen mineralölfreien und quasi CO2 neutralen und somit klimafreundlichen Treibstoff genutzt werden. Der Einsatz von E-Fuels ist somit ein wichtiger Bestandteil im Energiemix“. Der Bestand von Verbrennerfahrzeugen wird für das Jahr 2030 alleine in Deutschland noch auf mehr als 30 Mio. Fahrzeuge geschätzt. Um diese nachhaltig und klimafreundlich zu fahren, sind synthetische Kraftstoffe unerlässlich. Damit diese zeitnah von der Rennstrecke auch auf die Straße kommen, stehen wichtige politische Weichenstellungen aus, wie sie etwa für synthetisches Kerosin mittlerweile umgesetzt wurden.

Hergestellt wird dieses bereits auch REACH zertifizierte, synthetische Benzin von Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) in Zusammenarbeit mit der TU Bergakademie Freiberg. Hier betreiben CAC und die technische Universität Europas größte Demo- Anlage mit einer theoretischen Produktionskapazität von einer Mio. Liter pro Jahr. Dr. Rene Stahlschmidt, Vertriebsleiter CAC: „Ausgehend von Methanol, welches aus CO2 und „grünem“ Wasserstoff oder aus Bio-Methanol hergestellt werden kann, hat CAC den patentierten Prozess entwickelt, der ohne fossile Rohstoffe auskommt.“ Rund 46.000 Liter des synthetischen Kraftstoffes wurden zu Prüfstandtests sowie Flottenversuchen Automobil- und Motorradherstellern zur Verfügung gestellt und durchweg positiv bewertet. Jetzt soll der Kraftstoff beim härtesten Langstreckenrennen der Welt, beim 24h-Nürburgring, zeigen, dass er auch eine absolut harte Tour locker übersteht und seine Dauerfestigkeit beweist.


Über CAC

Zuverlässig, erfahren und menschlich ist CAC ein international führendes Unternehmen für Anlagenbau in der Prozess- und Verfahrenstechnik. In den Geschäftsbereichen Anorganische Chemie, Raffinerie und Petrochemie, Gastechnik sowie Industrieanlagen bietet CAC das gesamte Leistungsspektrum eines Engineering- und Anlagenbauunternehmens an. Das beginnt bei der Konzeptfindung, geht über die Planung und schlüsselfertige Errichtung und reicht bis zur Inbetriebnahme von komplexen Anlagen und Teilanlagen – immer in enger Kundenrücksprache. Mit rund 400 Mitarbeitern, 270 am Unternehmenssitz in Chemnitz, hat CAC in mehr als 55 Jahren weltweit über 500 Industrieanlagen errichtet. Mehr Informationen zu Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH erhalten Sie unter: www.cac-chem.de.
Seit 2005 ist HUGO PETERSEN GmbH, weltweit größter Technologiegeber für Schwefel- und Salzsäureherstellung sowie Gasreinigungsprozesse, Teil der CAC Group of Companies. 2006 wurde das Portfolio um das Engineeringunternehmen BiProTech Sp. z.o. o. als zweite Tochtergesellschaft ergänzt.



21.02.2022
Erste Eisen(III)-Chlorid Anlage nach eigener Technologie in Kuweit errichtet

CAC errichtet erste Eisen(III)-Chlorid Anlage

CAC errichtet erste Eisen(III)-Chlorid Anlage nach eigener Technologie in Kuweit, Foto: ©Gabriel-Georg Toepell/CAC.

Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) erreichte Ende 2021 wichtigen Meilenstein mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der ersten Anlage für Eisen(III)-Chlorid nach eigener Technologie. Der Kunde in Kuweit erzeugt damit verkaufsfähiges Produkt u.a. für die Wasseraufbereitung.

Mit dieser ersten Referenz ergänzt CAC sein Portfolio als eines der führenden Unternehmen bei der Planung und Errichtung von Anlagen für die Verarbeitung von Produkten aus der Chlor-Alkali-Elektrolyse. „Nach mehr als 20 Jahren Erfahrung in diesem Bereich haben wir mit viel Einsatzbereitschaft sowie Vertrauensvorschuss des Kunden eine neue Technologie erarbeitet und eine Referenz geschaffen, auf deren Basis bereits Folgeprojekte in Aussicht stehen“, so Jörg Engelmann, Geschäftsführer CAC.

Für den Kunden Al Kout Industrial Projects (AIP) in Kuweit ist es ebenfalls die erste Eisen(III)-Chlorid-Anlage. Am Standort in Shuaiba, am Persischen Golf gelegen, wird aus Rohstoffen wie etwa Eisenschrott, Salzsäure und Chlorgas ein verkaufsfähiges Produkt erzeugt, das in der Wasseraufbereitung als Flockungsmittel, aber auch beim Ätzen von Leiterplatten eingesetzt wird. „Mein Dank gilt dem gesamten CAC-Team für die Unterstützung bei der Inbetriebnahme trotz dieser weltweiten Pandemie. Wir freuen uns über weitere gemeinsame Projekte mit CAC“, so Faisal Malallah, Geschäftsführer AIP.

Die Industrieanlage am Standort Shuaiba am Persischen Golf produziert mit einer Kapazität von 20.000 Tonnen Eisen-III-Chlorid (FeCl3) (bezogen auf 100%) als 40%-ige Lösung pro Jahr. Mit wenigen Umrüstungsmaßnahmen ist die Anlage bei Bedarf hydraulisch für 40.000 Tonnen FeCl3 pro Jahr ausgelegt. CAC zeichnete verantwortlich für die Erstellung des FEED-Paketes, das Detail-Engineering und die Lieferung der Hauptprozessausrüstungen. AIP leistete die Lieferung des Bulk-Materials, den Bau und die Montage der Anlage.


Über Al Kout Industrial Projects

Vor mehr als 40 Jahren begann der Betrieb der Salz- und Chlorfabrik zur Versorgung der Entsalzungs- und Elektrizitätswerke mit Chlor. Im Jahr 2000 übernahm die Al-Kout Industrial Projects Gruppe und erweiterte das Werk um neue Maschinen und Anlagen, um die Kapazität zu erhöhen. Zu AIP gehören sechs hundertprozentige Tochtergesellschaften, darunter ein Unternehmen der Petrochemie, der Chlor-Alkali-Elektrolyse in den Vereinigten Arabischen Emiraten, ein Chemiehandel und Servicegeschäft sowie Unternehmen für die Wasser- und Abwasseraufbereitung sowie für den Vertrieb. AIP hat sich zum Ziel gesetzt, Marktführer zu werden unter den Anbietern von Chlor-Alkali und den verwandten Derivaten in den Golfstaaten sowie im Nahen Osten und Nordafrika.


Über CAC

Zuverlässig, erfahren und menschlich ist CAC ein international führendes Unternehmen für Anlagenbau in der Prozess- und Verfahrenstechnik. In den Geschäftsbereichen Anorganische Chemie, Raffinerie und Petrochemie, Gastechnik sowie Industrieanlagen bietet CAC das gesamte Leistungsspektrum eines Engineering- und Anlagenbauunternehmens an. Das beginnt bei der Konzeptfindung, geht über die Planung und schlüsselfertige Errichtung und reicht bis zur Inbetriebnahme von komplexen Anlagen und Teilanlagen – immer in enger Kundenrücksprache. Mit rund 400 Mitarbeitern, 270 am Unternehmenssitz in Chemnitz, hat CAC in mehr als 55 Jahren weltweit über 500 Industrieanlagen errichtet. Mehr Informationen zu Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH erhalten Sie unter: www.cac-chem.de.
Seit 2005 ist HUGO PETERSEN GmbH, weltweit größter Technologiegeber für Schwefel- und Salzsäureherstellung sowie Gasreinigungsprozesse, Teil der CAC Group of Companies. 2006 wurde das Portfolio um das Engineeringunternehmen BiProTech Sp. z.o. o. als zweite Tochtergesellschaft ergänzt.



07.02.2022
Internationale Automobilhersteller und Entwicklungsdienstleister bescheinigen Drop-in-Fähigkeit

CAC E-Fuel

Internationale Automobil- und Motorradhersteller sowie FEV testen das synthetische Benzin der CAC und bescheinigen eine 100-prozentige Kompatibilität mit der bestehenden Fahrzeugflotte. Foto: ©FEV Europe GmbH

Internationale Automobil- und Motorradhersteller sowie Entwicklungsdienstleister wie FEV bescheinigen dem synthetischen Benzin der Chemieanlagenbau Chemnitz, kurz CAC, eine 100-prozentige Kompatibilität mit der bestehenden Fahrzeugflotte. Das heißt, jedes Fahrzeug mit Benzin- bzw. Ottomotor kann klimafreundlich gefahren werden. Die Technologie zur Herstellung dieses E-Fuels wurde von CAC mit Unterstützung durch die TU Bergakademie Freiberg entwickelt, als Europas größte Versuchsanlage 2009 umgesetzt und ist bereit für die Großproduktion – politische Weichenstellungen vorausgesetzt.

Das Fazit der Kraftfahrzeughersteller und der Entwicklungsdienstleister basiert auf den Ergebnissen des Verbundprojektes „Closed Carbon Cycle Mobility“, kurz C3-Mobility, welches Ende 2021 abgeschlossen wurde. Es hatte zum Ziel, klimaneutrale Kraftstoffe für die Mobilität von morgen zu entwickeln. CAC ist, auf Basis langjähriger Zusammenarbeit mit der TU Bergakademie Freiberg, der Technologiegeber für die Benzinsynthese im Projekt. Ausgehend von Methanol, das u. a. aus Kohlendioxid (CO2) und „grünem“ Wasserstoff (H2) hergestellt wird, hat CAC den patentierten Prozess, der ohne fossile Rohstoffe auskommt, entwickelt.

Mit der Großversuchsanlage an der TU Bergakademie Freiberg wurden im Rahmen des Projektes etwa 46.000 Liter synthetisches Benzin produziert und den Automobilherstellern für Motoren- und Flottentests zur Verfügung gestellt. Hierbei kam grünes Methanol biogenen Ursprungs zum Einsatz und wurde im patentierten, marktreifen Prozess in Benzin umgewandelt.

Die Ergebnisse der Projektpartner fielen durchweg positiv aus und wurden auf der Abschlussveranstaltung des Projektes veröffentlicht. In allen Eigenschaften, wie etwa Materialverträglichkeit, CO2-Emissionen und Verbrauch, ist das synthetische dem fossilen Benzin gleichwertig – bei der Oxidationsstabilität sowie den Partikelemissionen sogar vorteilhafter. Das drop-in-fähige synthetische Benzin erfüllt als E10-Blend die Anforderungen der Norm DIN EN 228, ist nach REACH registriert und kann den konventionellen fossilen Kraftstoff direkt ersetzen oder ihm beigemischt werden – ohne technische Anpassungen am Fahrzeug. „Die Bestätigung der Projektpartner ist ein großer Erfolg für unsere Technologie, denn Klimaschutz braucht Technologieoffenheit“, erklärt Jörg Engelmann, Geschäftsführer der CAC.

„Die Etablierung dieses Benzinsyntheseverfahrens ist ein wichtiger Schritt, mithilfe von elektrischer Energie Kohlenstoffkreisläufe zu schließen. So lässt sich regenerativ erzeugter Strom in einem langzeitstabilen, CO2-neutralen Kraftstoff speichern, der auch in sonnen- und windarmen Zeiten und Regionen zur Verfügung gestellt werden kann“, so Prof. Martin Gräbner, Direktor des Instituts für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg.

Die Vorteile an synthetisch hergestellten Kraftstoffen sind neben dem Hauptziel der Reduzierung von CO2-Emissionen, dass E-Fuels kompatibel sind für die Pkw-Bestandsflotte (1,2 Mrd. weltweit) sowie für Land- und Baumaschinen und Notstromaggregate genutzt werden können. Sie können flächendeckend über das bestehende Tankstellennetz zur Verfügung gestellt werden und sind speicher- sowie transportfähig. „Wir müssen schnell handeln, denn die Bestandsflotte zu erneuern, dauert in Deutschland etwa 18 Jahre, in Märkten wie beispielsweise Griechenland sogar über 20. Wir brauchen daher einen regenerativen Kraftstoff, der sich ohne Umrüstaufwände in den Bestandsflotten rückwärtskompatibel einsetzen lässt“, so Dr. Norbert Alt, Geschäftsführer und COO der FEV Group GmbH.

Um große Mengen an regenerativ gewonnenem Strom zur Verfügung zu stellen, welchen Deutschland und Europa für Industrie, Transport, Privathaushalte etc. für den Energiewandel benötigen, wird Import aus energiebegünstigten Ländern notwendig sein. Umgewandelt in synthetische Kraftstoffe bzw. deren Rohstoffe Wasserstoff und Methanol ist „grüner“ Strom in großen Mengen auch in Deutschland und Europa nutzbar.

Auch die Luftfahrt sucht Alternativen zum fossilen Kerosin, an denen CAC und die TU Bergakademie Freiberg bereits gemeinsam forschen. Der Internationale Luftfahrtverband IATA hat Meilensteine für den Weg hin zu einem klimaneutralen Flugverkehr beschlossen. 2030 sollen alternative Kraftstoffe 5 Prozent des globalen Bedarfs decken, 2035 bereits 17 Prozent und 2040 rund 40 Prozent. „Es geht um gewaltige Mengen. Allein die Planung und der Bau entsprechender Anlagen dauert in der Regel mindestens fünf Jahre. Hier ist Tempo gefragt und dafür brauchen wir die Rückendeckung der Politik“, so Engelmann.


Synthetische Kraftstoffe aus Wasser, CO2 und grünem Strom

Allgemein ist die Thematik auch bekannt unter dem Namen Power-to-X – also sinngemäß etwa „Strom zu etwas“. Das X kann dabei vieles sein: Neben Benzin lassen sich auch Diesel, Kerosin, Methanol, Ammoniak, Gas oder Flüssiggas aus CO2 und Wasser herstellen. Alles, was man braucht, sind Strom und verschiedene Katalysatoren.

Kohlendioxid, hochkonzentriert aus Industrieabgasen oder aus der Luft als Ausgangsstoff für die Herstellung von synthetischem Benzin zu verwenden, ist ein aussichtsreicher Weg für die Anwendung der CAC-Technologie und ermöglicht die Kreislaufführung des Kohlendioxids. CO2 für die Kraftstoffherstellung zu verwenden, macht aus einem unerwünschten Nebenprodukt ein begehrtes Gut. Industrieunternehmen mit einem hohen CO2-Ausstoß bräuchten das Kohlendioxid gar nicht erst in die Umwelt abzugeben, sondern könnten es gleich als Rohstoff in den Kreislauf zur Kraftstoffgewinnung einleiten. Die CO2-Einsparung ließe sich mit Emissionszertifikaten verrechnen – die gesetzlichen Grundlagen vorausgesetzt. Der zusätzlich notwendige Wasserstoff wird im Elektrolyseverfahren aus Wasser gewonnen, idealerweise mit Strom aus nachhaltigen Energiequellen.


Zusammenarbeit CAC und Technische Universität Bergakademie Freiberg

CAC und das IEC der Technischen Universität Bergakademie Freiberg arbeiten auf dem Gebiet Power-to-X eng zusammen. Bereits 2008 wurde die erste Kooperationsvereinbarung geschlossen. Dabei stehen Verbundforschungsprojekte, aber auch bilaterale Entwicklungen im Vordergrund.

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg bringt sich mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Kohlenwasserstoffsynthesen und der angewandten Forschung bis zum Demonstrationsmaßstab ein. Zudem stellt sie mit ihrer einmaligen Infrastruktur die Basis für eine großmaßstäbliche Erzeugung und die Analytik der Produkte.

CAC bringt langjährige Kompetenz als Engineeringunternehmen für die Planung und Umsetzung von komplexen Chemieanlagen ein. Die Demonstrationsanlage für synthetisches Benzin wurde 2009 als bundesweit erste und bislang größte ihrer Art auf Basis von Laborergebnissen errichtet. In den folgenden Jahren hat CAC mit eigenen Mitteln sowie im Rahmen mehrerer geförderter Forschungsprojekte, unter anderem mit dem IEC, die Entwicklung weiter vorangetrieben, die Technologie patentiert und für die marktreife Großproduktion vorbereitet.

Die Forschungskooperation wird seit 2017 auch in dem Projekt KEROSyN100 fortgeführt. Sieben Projektpartner aus Forschung und Industrie arbeiten zusammen, um strom- und methanolbasiertes Kerosin einer Markteinführung anzunähern. Zu diesem Zweck wird die erste Power-to-Liquid-Anlage zur Herstellung von synthetischem Kerosin über die Methanol-Route entwickelt. Die Umsetzung einer entsprechenden Demonstrationsanlage ist an der Raffinerie Heide in Schleswig-Holstein vorgesehen. Mehr zu KEROSyN100: https://www.kerosyn100.de


C3-Mobility

Das Verbundprojekt „Closed Carbon Cycle Mobility – Klimaneutrale Kraftstoffe für den Verkehr der Zukunft“, kurz C3-Mobility, wurde 2018 gestartet und endete im November 2021. Koordiniert wurde es im Rahmen der Förderinitiative „Energiewende im Verkehr von FEV: Sektorkopplung durch die Nutzung strombasierter Kraftstoffe“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Ziel war es, neue Wege in die CO2-neutrale Mobilität der Zukunft aufzuzeigen. Hierfür hatten sich 32 Partner in einem branchenübergreifenden Konsortium aus der Energieversorgung, der verfahrenstechnischen Industrie, Automobil- und Nutzfahrzeugmotorhersteller sowie Forschung und Entwicklung zusammengeschlossen. Sie betrachteten die Herstellung und Anwendung verschiedener Kraftstoffe auf Methanolbasis. Die Anwendbarkeit und technische Machbarkeit synthetischer Kraftstoffe wurde so geprüft, dass sie den Kriterien herkömmlicher Kraftstoffe genügen: für alle Motorgrößen und Serienfahrzeuge. Dafür wurden alle geltenden Testszenarien demonstriert, wie etwa Lang- und Kurzstrecke oder Real Driving Emissions, kurz RDE, die Messung von Emissionen im realen Straßenverkehr. Mit der digitalen Abschlussveranstaltung am 23. und 24. November 2021 stellten 23 internationale Projektpartner:innen ihre Ergebnisse den 190 Gästen vor. Zur Abschlussveranstaltung C3-Mobility


Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC)

Zuverlässig, erfahren und menschlich ist CAC ein international führendes Unternehmen für Anlagenbau in der Prozess- und Verfahrenstechnik. In den Geschäftsbereichen Anorganische Chemie, Raffinerie und Petrochemie, Gastechnik sowie Industrieanlagen bietet CAC das gesamte Leistungsspektrum eines Engineering- und Anlagenbauunternehmens. Seit 2008 forscht CAC an der patentierten Technologie zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe. Mit rund 400 Mitarbeitern, 270 am Unternehmenssitz in Chemnitz, hat CAC in mehr als 55 Jahren weltweit über 500 Industrieanlagen errichtet. Mehr Informationen zu Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH erhalten Sie unter: www.cac-chem.de und www.cac-synfuel.com . Seit 2005 ist HUGO PETERSEN GmbH, weltweit größter Technologiegeber für Schwefel- und Salzsäureherstellung sowie Gasreinigungsprozesse, Teil der CAC Group of Companies. 2006 wurde das Portfolio und das Engineeringunternehmen BiProTech Sp. z.o. o. als zweite Tochtergesellschaft ergänzt.



28.01.2022
Mit einem Auftragsvolumen von 57 Millionen Euro ist es der größte Auftrag dieser Art in der Firmengeschichte des Chemnitzer Unternehmens.

CAC KEMONE 2022

3D-Grafik der neuen Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage, die CAC für KEM ONE planen und errichten wird, ©CAC.

Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) errichtet für Europas zweitgrößten PVC-Hersteller KEM ONE eine Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage. Mit einem Auftragsvolumen von 57 Millionen Euro ist es der größte Auftrag dieser Art in der Firmengeschichte des Chemnitzer Unternehmens.

KEM ONE, mit Hauptsitz in Lyon, Frankreich, beauftragte Ende des Jahres 2021 CAC mit der Errichtung einer modernen, energieeffizienten und umweltfreundlichen Membranelektrolyse-Anlage als Ersatz für die bestehende Diaphragmaelektrolyse-Anlage. Die Anlage am französischen Standort Fos-Sur-Mer wird CAC gemeinsam mit seinem langjährigen japanischen Technologiepartner Asahi Kasei Corporation als EPCm-Projekt umsetzen. Konkret bedeutet es, dass CAC verantwortlich zeichnet für das Basic und Detail Engineering, die Beschaffung und Lieferung, das Baustellenmanagement und für die Inbetriebnahmeunterstützung.

„Wir freuen uns, dass wir KEM ONE von unserer Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Erfahrung überzeugen konnten und den Auftrag unter Pandemiebedingungen abschließen konnten“, so Mike Niederstadt, Geschäftsführer CAC.

Die Anlage an der Küste Südfrankreichs soll sukzessive auf Meersalz umgestellt werden, um mit dieser unabhängigen Rohstoffversorgung zukünftig flexibler auf eventuelle Lieferengpässe reagieren zu können. Durch die Elektrolyse des Salzes produziert die Fos-sur-Mer-Anlage Chlor, Natronlauge und Wasserstoff. Das produzierte Chlor wird vor Ort zur Herstellung von Vinylchloridmonomer genutzt, die Grundsubstanz für PVC. Dieses Material ist schwer entflammbar, isolierend sowie beständig gegen chemische Einflüsse, Verschleiß und Abnutzung. Es eignet sich daher für vielfältige Anwendungen bei der Bau-, Verpackungs- und Medizintechnik.


KEM ONE Group

KEM ONE ist ein führender europäischer Hersteller von Polyvinylchlorid (PVC), das vor allem in der Bau-, Verpackungs- und Medizintechnik eingesetzt wird, sowie von Natronlauge. Es beschäftigt 1.400 Mitarbeiter an acht Standorten in Frankreich und Spanien. KEM ONE ist in Europa sowohl bei Massen- als auch bei Suspensions-PVC führend und verfügt über anerkanntes Know-how bei Spezial-PVC, einschließlich Pasten-PVC und nachchloriertem PVC.


Über CAC

Zuverlässig, erfahren und menschlich ist CAC ein international führendes Unternehmen für Anlagenbau in der Prozess- und Verfahrenstechnik. In den Geschäftsbereichen Anorganische Chemie, Raffinerie und Petrochemie, Gastechnik sowie Industrieanlagen bietet CAC das gesamte Leistungsspektrum eines Engineering- und Anlagenbauunternehmens an. Das beginnt bei der Konzeptfindung, geht über die Planung und schlüsselfertige Errichtung und reicht bis zur Inbetriebnahme von komplexen Anlagen und Teilanlagen – immer in enger Kundenrücksprache. Mit rund 400 Mitarbeitern, 270 am Unternehmenssitz in Chemnitz, hat CAC in mehr als 55 Jahren weltweit über 500 Industrieanlagen errichtet. Mehr Informationen zu Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH erhalten Sie unter: www.cac-chem.de Seit 2005 ist HUGO PETERSEN GmbH, weltweit größter Technologiegeber für Schwefel- und Salzsäureherstellung sowie Gasreinigungsprozesse, Teil der CAC Group of Companies. 2006 wurde das Portfolio um das Engineeringunternehmen BiProTech Sp. z.o. o. als zweite Tochtergesellschaft ergänzt.



07.09.2021
Mit e-Fuels zur Verkehrswende: CAC und TU Bergakademie Freiberg zeigen Vorteile ihrer grünen Kraftstofftechnologie

E-Fuels CAC

Jörg Engelmann, Geschäftsführer CAC, tankt den BMW Mini mit synthetischem Benzin nach, welches in der Demonstrationsanlage (im Hintergrund) produziert wurde. Foto: © Detlev Müller / TU Bergakademie Freiberg

Am 6. September hielt das e-Fuels-Forum im Rahmen seiner Deutschlandtour an der Demonstrationsanlage der TU Bergakademie Freiberg, wo Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) gemeinsam mit der Universität synthetisches Benzin produziert. Die Technologie bietet großes Potential für die Klima- und Energiewende.

Umweltfreundliche Kraftstoffe, die in jedem Verbrennungsmotor eingesetzt werden können und dennoch dem Klima nicht schaden– Was klingt wie eine Zukunftsvision, haben das Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg und Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) bereits gemeinsam umgesetzt. Mit ihrem marktreifen Verfahren können die beiden Partner bereits jetzt synthetisches Benzin aus Methanol herstellen, das aus Kohlendioxid (CO2) und „grünem“ Wasserstoff (H2) erzeugt wird – ganz ohne fossile Rohstoffe.

Dieses ist nicht nur klimaneutral in der Herstellung, sondern lässt sich auch problemlos als Zumischung in die Automobil-Bestandsflotte (ca. 1,4 Mrd. Fahrzeuge weltweit) tanken. Die Demonstrationsanlage an der TU Bergakademie Freiberg kann bereits heute 100 Liter pro Stunde herstellen. In einer ersten industriellen Anlage sollen es bis zu 50.000 Tonnen werden, ab 2024 dann bis zu 250.000 Tonnen pro Jahr. Ziel ist bis 2030 jährlich eine Million Tonnen synthetisches Benzin. „Diese Menge leistet bei einem jährlichen Verbrauch in Deutschland von etwa 16 Millionen Tonnen Ottokraftstoff einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Klimaziele“, erklärt Jörg Engelmann, Geschäftsführer CAC.


Aus 100 Prozent grünem Strom hergestellt

Um große Mengen an regenerativ gewonnener Energie für die Energiewende in Deutschland zur Verfügung zu stellen, ist Import aus energiebegünstigten Ländern notwendig. Hier kommt ein weiterer Vorteil von strombasierten synthetischen Kraftstoffen, auch e-Fuels genannt, ins Spiel: Umgewandelt in e-Fuels beziehungsweise deren Rohstoffe Wasserstoff und Methanol ist „grüner“ Strom in großen Mengen transportbar und damit hierzulande nutzbar.

CAC und das IEC arbeiten bereits seit 2008 auf dem Gebiet Power-to-X – also sinngemäß etwa „aus Strom mach X“ – eng zusammen. „Das X kann dabei vieles sein: Neben Benzin lassen sich auch Diesel, Kerosin, Methanol, Ammoniak, Gas oder Flüssiggas aus CO2 und Wasser herstellen. Alles, was man braucht, sind Strom, Katalysatoren und Reaktoren.“, erklärt Prof. Dr. Martin Gräbner, Direktor des IEC. Wissen, von dem auch die Studierenden an der TU Bergakademie Freiberg profitieren. In Studiengängen wie dem Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (Diplom) oder Engineering (Bachelor) lernen sie beispielsweise, wie man aus Plastikmüll oder Agrarreststoffen nachhaltigen Kraftstoff herstellen kann. Ihr Wissen können sie an den einzigartigen Demonstrationsanlagen der Universität dann auch gleich praktisch anwenden. Das macht die Absolvent:innen zu gefragten Experten für wirtschaftliche und klimaneutrale Umwandlungstechnologien. Viele sind später auch in der Industrie tätig und bringen ihr Wissen bei Unternehmen, wie CAC ein, um Technologieinnovationen der Zukunft voranzutreiben.


Einzigartige Demonstrationsanlage dient für Herstellung von e-Fuels

Die Demonstrationsanlage für synthetisches Benzin wurde 2009 als bundesweit erste ihrer Art auf Basis der Laborergebnisse zu Kohlenwasserstoffsynthesen der TU Bergakademie Freiberg errichtet. In den folgenden Jahren hat CAC mit eigenen Mitteln sowie im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte, gefördert vom Bund und dem Freistaat Sachsen, die Entwicklung weiter vorangetrieben, die Technologie patentiert und für die marktreife Großproduktion vorbereitet – politische Weichenstellungen vorausgesetzt.

Beim e-Fuels-Infotour-Halt am 6. September in Freiberg stellten die TU Bergakademie Freiberg und CAC gemeinsam mit der Lühmann Gruppe, dem UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen und dem Bundesverband Freier Tankstellen (bft) Gästen aus Politik, Presse und Öffentlichkeit die Anlage, die Technologie dahinter und die Vorteile von synthetischem Kraftstoff sowie deren Potential mit Blick auf die Klima- und Energiewende vor und beantworteten Fragen. Auch Autoexperte Jean Pierre Kraemer, bekannt als JP Performance, war schon zu Gast am IEC und berichtet im August 2021 über die einzigartige Technologie und Anlage. Zum Video


Über das IEC der TU Bergakademie Freiberg

Seit über 100 Jahren wird in Freiberg die Bereitstellung von kohlenstoffhaltigen Grundstoffen für die chemische, metallurgische und Energiewirtschaft erforscht. Das heutige Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg mit seinen 130 Mitarbeitern ist ein führendes Zentrum der Lehre und Forschung zu Technologien für die Kohlenstoff-Kreislaufwirtschaft mit internationaler Ausstrahlung. Der Institutsstandort Reiche Zeche verfügt über eine einzigartige Forschungsinfrastruktur, innovative Modellierungs- und Simulationswerkzeuge sowie modernste Analytik und bietet ein breites Spektrum an Versuchsanlagen im Labor- und Pilotmaßstab (u. a. Katalyse, Pyrolyse, Flugstrom-, Wirbelschicht- und Festbettvergasung sowie Benzinsynthese).

2019 wurde am IEC die Fraunhofer-Außenstelle für Kohlenstoff-Kreislauf-Technologien KKT des Fraunhofer-Institutes für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS (Halle) eingerichtet.

Mit ihren internationalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in den Sektoren Energie, Chemie, Metallurgie, Automobilbau, Anlagenbau sowie Abfall- und Recycling-wirtschaft arbeiten IEC und KKT an innovativen Lösungen für die Kohlenstoffwende.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: iec.tu-freiberg.de


Über CAC

Zuverlässig, erfahren und menschlich ist CAC ein international führendes Unternehmen für Anlagenbau in der Prozess- und Verfahrenstechnik. In den Geschäftsbereichen Anorganische Chemie, Raffinerie und Petrochemie, Gastechnik sowie Industrieanlagen bietet CAC das gesamte Leistungsspektrum eines Engineering- und Anlagenbauunternehmens an. Das beginnt bei der Konzeptfindung, geht über die Planung und schlüsselfertige Errichtung und reicht bis zur Inbetriebnahme von komplexen Anlagen und Teilanlagen – immer in enger Kundenrücksprache. Mit rund 400 Mitarbeitern, 270 am Unternehmenssitz in Chemnitz, hat CAC in mehr als 55 Jahren weltweit über 500 Industrieanlagen errichtet. Mehr Informationen zu Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH erhalten Sie unter: www.cac-chem.de

Seit 2005 ist HUGO PETERSEN GmbH, weltweit größter Technologiegeber für Schwefel- und Salzsäureherstellung sowie Gasreinigungsprozesse, Teil der CAC Group of Companies. 2006 wurde das Portfolio um das Engineeringunternehmen BiProTech Sp. z. o. o. als zweite Tochtergesellschaft ergänzt.

Mehr dazu in der Pressemappe des e-fuel Forum: https://www.efuels-forum.de/presse/



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07.09.2021
Am 17.09.2021 laden wir alle Interessierten ein, uns und unser Unternehmen in der „Spätschicht“ persönlich kennen zu lernen.

Spätschicht 2021

Im Rahmen der „Spätschicht“, ein Spotlight des jährlichen Festivals der Industriekultur in Chemnitz und Umland, bieten zahlreiche Unternehmen spannende Einblicke hinter die Kulissen. CAC ist zum ersten Mal dabei. Erleben Sie, wie eine Anlage mit großer Ingenieurskunst, für die Liebe zum Detail und den Blick für das Große und Ganze entsteht. Wir nehmen Sie mit auf einen digitalen Anlagenrundgang.

Einen besonderen Einblick können Sie in unsere eigene Technologie zur Herstellung klimaneutralen synthetischen Benzins (E-Fuels) gewinnen – Auch ein Auto mit Auspuff kann klimaneutral fahren! Wie dieses Benzin, erzeugt aus Kohlendioxid (CO2) und „grünem“ Wasserstoff (H2), aussieht, riecht und hergestellt wird und warum es aus vielerlei Gesichtspunkten besser ist als fossiles Benzin, erfahren Sie bei uns.

Melden Sie sich bitte an unter: https://buchung.industriekultur-chemnitz.de/tdik-firmen/chemieanlagenbau-chemnitz-gmbh


Wir freuen uns auf Sie!



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16.07.2021
YouTuber JP Performance über E-Fuels

Youtube JP Performance E-Fuels

YouTube-Beitrag JP Performance, 15.07.2021

Gern sind wir der Anfrage Jean Pierre Kraemers nachgekommen alle seine Fragen zu E-Fuels fachlich aber leicht verständlich zu beantworten.

Der erfolgreichste deutschsprachige Auto-YouTuber Jean Pierre Kraemer hat uns bei der Demonstrationsanlage auf dem Gelände der TU Bergakademie Freiberg besucht, um die vielen seiner Fragen sowie die seiner Community zu E-Fuels beantwortet zu bekommen. Die beiden Ingenieure Kevin Günther, Sales Manager PtX der CAC, und Dr. Tobias Block, Head of Strategy and Content der eFuel Alliance e.V., standen ihm dafür gern Rede und Antwort.

Ein sehr empfehlenswertes, 52-minütiges-, leicht verständliches Frage–Antwort-Video zu E-Fuels unter:

Zum YouTube Video mit JP Performance

15.07.2021
EPC-Auftrag für HUGO PETERSEN

HUGO PETERSEN Auftrag Bad Köstritz

Zum Fernsehbeitrag des MDR Thüringen, 08.07.2021

Tochterunternehmen der CAC errichtet neue Anlage zur Erzeugung von SO2 und Schwefelsäure

HUGO PETERSEN GmbH (HP) wurde als EPC Partner für die Planung und Errichtung einer Neuanlage zur Herstellung von flüssigem Schwefeldioxid und Schwefelsäure beauftragt. Für das Chemiewerk Bad Köstritz (CWK) in Thüringen übernimmt HP somit die Gesamtverantwortung in allen Phasen des Projektes, in das der Kunde etwa 20 Millionen Euro investiert.

Die Schwefelsäureanlage basiert auf der eigenen Technologie HUGO PETERSENs und soll bis Anfang des 4. Quartals in Betrieb gehen.

Eine Besonderheit bei der Umsetzung lag laut Axel Schulze, Geschäftsführer der HP, in der spezifisch an den Kunden angepassten Integration der Anlage in das Gesamtkonzept der CWK. Zusätzlich war die verhältnismäßig kleine Größe der Anlage besonders herausfordernd.

CWK verfolgt mit dem Neubau das Ziel, seine Rohstoffe künftig kosten- und energieeffizienter selbst zu produzieren. Bislang müssen sie nach eigenen Angaben 12 Tonnen Schwefeldioxid zukaufen. Mit der eigenen Produktion sparen sie zukünftig etwa 2,5 Millionen Euro im Jahr und reduzieren die CO2-Emission, indem ca. 30 Prozent des bislang verbrauchten Erdgases eingespart werden wird. Das produzierte Schwefeldioxid und die Schwefelsäure bilden die Grundlage für Produkte, die in der Landwirtschaft oder Bauindustrie genutzt werden.

 

Das Chemiewerk Bad Köstritz ist ein Hersteller von anorganischen Spezialchemikalien. Seit mehr als 180 Jahren werden am Standort in Thüringen hochwertige Materialien für Anwender der verschiedensten Branchen hergestellt.

HUGO PETERSEN GmbH ist ein Ingenieurunternehmen im chemischen Anlagenbau mit Sitz in Wiesbaden und seit 2005 als Tochtergesellschaft in die CAC-Gruppe integriert. Seit 1906 ist HP einer der weltweit größten Technologiegeber für Schwefel- und Salzsäureherstellung sowie Gasreinigungsprozesse.

25.06.2021
Bundesweit erstes sauberes Benzin ist Fit für Großproduktion

Benzin Freie Presse

CAC hat eigene Technologie zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe entwickelt und kann sofort Anlagen für Großproduktionen umsetzen. Foto: CAC

Auf den Punkt gebracht im Beitrag der Freien Presse von heute: Klimaschutz braucht Technologieoffenheit. Eine der Lösungen sind E-Fuels und die Anlagen dafür können wir im großindustriellen Maßstab umsetzen – SOFORT. Voraussetzungen sind politische Weichenstellungen, um Investoren die notwendige Sicherheit zu geben.

Mehr dazu im Beitrag der Freien Presse

17.06.2021
Deutsch-Japanische Partnerschaft bringt Elektrolyse zum Kohlekraftwerk

Align CCUS

Die Anlage besteht aus vorgefertigten Modulen mit der eigentlichen Wasser-Elektrolyse sowie einer Wasserstoff-Kompressions- und Wasserstoff-Reinigungsanlage. Aus dem produzierten Wasserstoff soll - zusammen mit CO2 aus Kraftwerksabgasen - Dimethylether (DME) hergestellt werden, das als synthetischer Kraftstoff genutzt werden kann. (Bild: CAC)

Wie wird aus Abgas synthetisches Benzin? Wie kann Überschussstrom gespeichert werden? Und was kann man von der Chlorchemie für die Energiewende lernen? Egal, ob es um Retortensprit für die nachhaltige(re) Mobilität oder eine Basischemie ohne Öl und Gas geht, Wasserstoff spielt eine entscheidende Rolle.“ Gemeinsam mit dem japanischen Chemiekonzerns Asahi Kasei unterstützen wir ein wegweisendes Power-to-X-Projekt im Rheinischen Braunkohlerevier. Zur Herstellung von synthetischem Benzin aus Industrieabgasen wurde bei der RWE Power AG in Niederaußem eine Wasserelektrolyseanlage realisiert. For many years we have been working successfully with Asahi Kasei in the construction of chlor-alkali plants (also an electrolysis process).

Mehr dazu im Beitrag der PROCESS

05.05.2021
Folgeauftrag in Russland erfolgreich abgeschlossen

Chlor-Alkali-Elektrolyseanlage mit Membrantechnologie in Sajansk

Zellensaal mit Elektrolyseuren am Standort von Russlands erster Chlor-Alkali-Elektrolyseanlage mit Membrantechnologie in Sajansk, Oblast Irkutsk, ©CAC

CAC nimmt neu errichtete Chlortrocknung für AO Sajanskchimplast in Betrieb und modernisiert die vorhandene Schwefelsäureaufkonzentrierung

Trotz pandemiebedingter Umstände, welche etwa die Lieferketten oder Reisetätigkeiten stark beeinflussten, konnte der Auftrag mit erfolgreicher Leistungsfahrt nach etwa eineinhalb Jahren Planung und Umsetzung noch vor Jahresende 2020 abgeschlossen werden.

AO Sajanskchimplast, größter Polyvinylchlorid-Hersteller Russlands, beauftragte Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) mit der Errichtung einer neuen Chlortrocknung sowie der Modernisierung der vorhandenen Schwefelsäureaufkonzentrierung am Standort von Russlands erster Chlor-Alkali-Elektrolyseanlage mit Membrantechnologie in Sajansk, Oblast Irkutsk. Die Membranelektrolyse wurde im Jahr 2006 bereits von CAC geplant und errichtet und 2013 erweitert auf eine Jahreskapazität von 180.000 Tonnen Chlorgas. „Sajanskchimplast zählt zu unseren langjährigsten Kunden seit unserer Firmenausgründung 2004. Ich bin sehr stolz, dass wir trotz vieler politischer oder aktuell pandemiebedingter Umstände, immer eine vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegen und wir wieder zum Ausbau der führenden Marktposition von Sajansk beitragen konnten“, erklärt Jörg Engelmann, Geschäftsführer CAC.

CAC übernahm bei diesem Folgeauftrag das Basic und Detail Engineering, die Lieferung der Ausrüstungen, die Montageüberwachung sowie die Inbetriebnahmeunterstützung.


AO Sajanskchimplast

AO Sajanskchimplast, dessen Geschichte als Produktionskomplex ins Jahr 1968 zurückgeht, ist einer der größten Polyvinylchlorid-Hersteller Russlands mit Sitz in Sajansk, Oblast Irkutsk. Das Unternehmen stellt Chlor und Natronlauge sowie Bleichmittel Belizna her. AO Sajanskchimplast ist ein modernes, sich dynamisch entwickelndes Unternehmen, einer der Marktführer im Chemiebereich Russlands. In den letzten Jahren wurde stetig die bestehende Produktionskapazität erweitert und modernisiert, um die Position zu halten und auszubauen.


Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC)

Zuverlässig, erfahren und menschlich ist CAC ein international führendes Unternehmen für Anlagenbau in der Prozess- und Verfahrenstechnik. In den Geschäftsbereichen Anorganische Chemie, Raffinerie und Petrochemie, Gastechnik sowie Industrieanlagen bietet CAC das gesamte Leistungsspektrum eines Engineering- und Anlagenbauunternehmens. Das beginnt bei der Konzeptfindung, geht über die Planung und schlüsselfertige Errichtung und reicht bis zur Inbetriebnahme von komplexen Anlagen und Teilanlagen – immer in enger Kundenrücksprache. Mit rund 400 Mitarbeitern, 270 am Unternehmenssitz in Chemnitz, hat CAC in mehr als 55 Jahren weltweit über 500 Industrieanlagen errichtet. Mehr Informationen zu Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH erhalten Sie unter: www.cac-chem.de Seit 2005 ist HUGO PETERSEN GmbH, weltweit größter Technologiegeber für Schwefel- und Salzsäureherstellung sowie Gasreinigungsprozesse, Teil der CAC Group of Companies. 2006 wurde das Portfolio und das Engineeringunternehmen BiProTech Sp. z.o. o. als zweite Tochtergesellschaft ergänzt.

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01.03.2021
CAC baut Biokraftstoffanlage für OMV in Schwechat (A)

Biokraftstoffanlage OMV Schwechat (A)

CAC baut für OMV eine der ersten Biokraftstoffanlagen Europas nach einer innovativen Co-Processing Technologie, Foto: © OMV Aktiengesellschaft

OMV investiert fast 200 Millionen Euro in Industrieanlage nach einer innovativen Co-Processing Technologie

Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) wurde von OMV mit der Gesamtverantwortung für den Bau einer Biokraftstoffanlage beauftragt. CAC setzt mit diesem Projekt großtechnisch eine der ersten Anlagen Europas um, die mittels innovativem Co-Processing Verfahren biogene Einsatzstoffe gemeinsam mit fossilen, erdölbasierten Rohstoffen in einer Hydrieranlage der Raffinerie verarbeitet. Das internationale Öl-, Gas- und Petrochemieunternehmen mit Sitz in Wien investiert für den Umbau am Standort Schwechat (Österreich) 200 Millionen Euro. Sie folgt damit den EU-Anforderungen, dass Biokraftstoffe entlang der gesamten Lieferkette strenge ökologische und soziale Kriterien erfüllen.

Bis zu 360.000 Tonnen fossiles CO2 werden laut OMV jährlich durch das hydrierte Pflanzenöl eingespart. Dies entspricht den jährlichen Emissionen von etwa 200.000 Pkw bei ca. 12.000 gefahrenen Kilometern pro Jahr. Das Produkt entspricht höchsten Qualitätsanforderungen und kann in allen Fahrzeugen problemlos eingesetzt werden. Die Technologie ist nicht eingeschränkt auf Pflanzenöleinsatz. Auch abfallbasierte (wie z. B. Altspeiseöl) und fortschrittliche Einsatzstoffe sind möglich und werden je nach Verfügbarkeit auch eingesetzt. OMV geht davon aus, bis 2030 ihren Bedarf an hydrierten Biokraftstoffen zu verzehnfachen.

„Mit diesem Projekt gehen wir gemeinsam mit OMV einen weiteren Schritt hin zu nachhaltiger Mobilität“, erklärt Jörg Engelmann, Geschäftsführer CAC, welche aktuell ihre Technologie zur Herstellung von synthetischem Benzin im Industriemaßstab in den Markt einführt. „Nur mit Technologieoffenheit können wir schnell und nachhaltig unser Klima schützen.“

CAC übernimmt in Gesamtverantwortung für alle Phasen des Projektes das Detail Engineering inklusive Projektmanagement und Projektcontrolling, die Beschaffungsleistungen sowie das Baustellenmanagement. Inkludiert sind die Lieferungen von Ausrüstungen und Bulk-Materialien (Rohrleitungen, Instrumentierung, Elektrotechnisches Material) sowie die Verantwortung für Bau- und Montageleistungen.


Über OMV Aktiengesellschaft

Über OMV Aktiengesellschaft Die OMV fördert und vermarktet Öl und Gas, innovative Energielösungen und hochwertige petrochemische Produkte – in verantwortlicher Weise. Mit einem Konzernumsatz von EUR 23 Mrd. und einem Mitarbeiterstand von rund 20.000 im Jahr 2019 ist die OMV Aktiengesellschaft eines der größten börsennotierten Industrieunternehmen Österreichs. Im Bereich Upstream verfügt die OMV über eine starke Basis in Mittel- und Osteuropa sowie ein ausgeglichenes internationales Portfolio mit dem Mittleren Osten & Afrika, der Nordsee, Russland und Asien-Pazifik als weitere Kernregionen. 2019 lag die durchschnittliche Tagesproduktion bei 487.000 boe/d. Im Bereich Downstream betreibt die OMV drei Raffinerien in Europa und hält eine Beteiligung von 15% an ADNOC Refining und Trading JV, mit einer jährlichen Kapazität von 24,9 Mio. Tonnen. Darüber hinaus ist die OMV mit 75% an Borealis beteiligt, einem der weltweit führenden Hersteller von Polyolefinen. Das Unternehmen betreibt etwa 2.100 Tankstellen in zehn europäischen Ländern. Die OMV verfügt über Gasspeicher in Österreich sowie Deutschland. 2019 hat die OMV rund 137 TWh Gas verkauft. Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil der OMV Unternehmensstrategie. Die OMV unterstützt den Übergang zu einer CO2-ärmeren Wirtschaft und hat messbare Ziele für die Reduzierung der CO2-Intensität und die Einführung neuer Energie- und petrochemischer Lösungen festgelegt. So wird sie die Netto-Null-Treibhausgasemissionen ihrer betrieblichen Tätigkeiten (Scope 1 und 2) bis 2050 oder früher erreichen. Auf dem Weg zum langfristigen Ziel, setzt die OMV konkrete Zwischenziele. Im gesamten Produktportfolio ist bis 2025 ein Anteil von mindestens 60% Erdgas und CO2-freier Produkte vorgesehen. Die Investition der OMV am Standort Schwechat im Bereich der Verarbeitung von Bioölen unterstützt die Zielerreichung der Reduktion der CO2-Intensität des OMV Produktportfolios (Scope 3) um mindestens 6% gegenüber 2010.


Über CAC

Zuverlässig, erfahren und menschlich ist CAC ein international führendes Unternehmen für Anlagenbau in der Prozess- und Verfahrenstechnik. In den Geschäftsbereichen Anorganische Chemie, Raffinerie und Petrochemie, Gastechnik sowie Industrieanlagen bietet CAC das gesamte Leistungsspektrum eines Engineering- und Anlagenbauunternehmens an. Das beginnt bei der Konzeptfindung, geht über die Planung und schlüsselfertige Errichtung und reicht bis zur Inbetriebnahme von komplexen Anlagen und Teilanlagen – immer in enger Kundenrücksprache. Mit rund 400 Mitarbeitern, 270 am Unternehmenssitz in Chemnitz, hat CAC in mehr als 55 Jahren weltweit über 500 Industrieanlagen errichtet. Mehr Informationen zu Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH erhalten Sie unter: www.cac-chem.de Seit 2005 ist HUGO PETERSEN GmbH, weltweit größter Technologiegeber für Schwefel- und Salzsäureherstellung sowie Gasreinigungsprozesse, Teil der CAC Group of Companies. 2006 wurde das Portfolio um das Engineeringunternehmen BiProTech Sp. z.o. o. als zweite Tochtergesellschaft ergänzt.

05.02.2021
Jörg Engelmann, Geschäftsführer CAC, erklärt im Interview mit PROCESS wie CAC mit innovativen Technologien 2021 zum Jahr des Durchstartens machen will.

Jörg Engelmann

Jörg Engelmann, Geschäftsführer CAC, ©CAC

Jörg Engelmann, Geschäftsführer CAC, erklärt im Interview mit dem Fachmagazin PROCESS wie CAC dank nachhaltiger Technologien, schlanker Prozesse und dem nötigen Spritzer guter Ideen 2021 zum Jahr des Durchstartens machen will. In der Interview-Reihe »Durchstarten 2021« der PROCESS werden Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der Corona-Pandemie im Arbeitsalltag gegeben und vielerorts auch Lösungen und neue Ansätze, die uns 2021 weiterbringen können.

Das vollständige Interview mit Jörg Engelmann lesen Sie hier.

21.01.2021
Wasser-Elektrolyse-Anlage für internationales Forschungsprojekt errichtet mit dem Ziel der CO2-Reduzierung

Align CCUS

Vorgefertigte Module der Wasser-Elektrolyse Anlage mit dem Ziel, den CO2-Ausstoß zu verringern

Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) hat im Rahmen des internationalen und weltweit einzigartigen Forschungsprojektes ALIGN-CCUS eine Wasser-Elektrolyse-Anlage im Innovationszentrum von RWE Power in Niederaußem, Nordrhein-Westfalen realisiert. Ziel des Projektes ist es, eine technologische Kette zur Nutzung von CO2 zu entwickeln und in die Praxis umzusetzen, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Dafür wird das CO2 direkt aus Industrieabgasen abgeschieden, da es dort in einer weitaus höheren Konzentration abgefangen werden kann als aus der Luft. Beauftragt von Asahi Kasei Europe GmbH, dem Verfahrensgeber für die Wasser-Elektrolyse, hatte CAC die Planung, Beschaffung, Montage und Inbetriebnahme erfolgreich übernommen. Für CAC ist es die erste Anlage mit dieser neu entwickelten Technologie.

Die Anlage besteht aus vorgefertigten Modulen mit der eigentlichen Wasser-Elektrolyse sowie einer Wasserstoff-Kompressions- und Wasserstoff-Reinigungsanlage. Der in eine vollautomatisch arbeitende Anlage integrierte von Asahi Kasei entwickelte Elektrolyseur spaltet Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Aus dem gewonnenen CO2 einer RWE-Anlage und dem produzierten Wasserstoff wird Dimethylether (DME) hergestellt, das als synthetischer Kraftstoff genutzt werden kann.

Forschungsprojekt ALIGN CCUS
30 Unternehmen, Forschungsinstitute und Universitäten aus ganz Europa verfolgen mit dem Multiprojekt ALIGN-CCUS das Ziel, sechs europäische Industrieregionen in wirtschaftlich robuste Zentren mit deutlich verringerten CO2-Emissionen zu verwandeln. Mit 15 Millionen Euro werden die Partner in sechs miteinander verknüpften Forschungsbereichen zur Abtrennung, Nutzung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture, Utilisation and Storage – CCUS) auf europäischer und nationaler Ebene gefördert. ALIGN-CCUS wird als weltweit einzigartiges Projekt eine vollständig integrierte CCU-Kette (Carbon Capture, Utilisation) im Pilotmaßstab in einem realen industriellen Umfeld bauen und testen. Mehr zum Projekt ALIGN-CCUS unter: https://www.alignccus.eu/

Asahi Kasei Corporation
Asahi Kasei Corporation ist ein weltweit tätiges, vielseitiges Technologieunternehmen mit Aktivitäten in den Bereichen Grundchemikalien, Kunststoffe und Kunstfasern, Pharmazeutika, Baustoffe, Fertighäuser, Styrol-Butadien-Kautschuk, mikroporöse Folien für Lithiumbatterien und elektronische Komponenten. Mit rund 40.000 Mitarbeitern weltweit arbeitet die Asahi Kasei Group mit Kunden in mehr als 100 Ländern zusammen und erzielte im Geschäftsjahr 2019 (1. April 2019 - 31. März 2020) einen Umsatz von 17,6 Milliarden Euro (2.170,4 Milliarden Yen). Darüber hinaus ist Asahi Kasei Group seit vielen Jahren für CAC ein wichtiger und bevorzugter Technologiepartner für das Geschäftsfeld der Chlor-Alkali-Elektrolysen.

Über CAC
Zuverlässig, erfahren und menschlich ist CAC ein international führendes Unternehmen für Anlagenbau in der Prozess- und Verfahrenstechnik. In den Geschäftsbereichen Anorganische Chemie, Raffinerie und Petrochemie, Gastechnik sowie Industrieanlagen bietet CAC das gesamte Leistungsspektrum eines Engineering- und Anlagenbauunternehmens. Das beginnt bei der Konzeptfindung, geht über die Planung und schlüsselfertige Errichtung und reicht bis zur Inbetriebnahme von komplexen Anlagen und Teilanlagen – immer in enger Kundenrücksprache. Mit rund 400 Mitarbeitern, 270 am Unternehmenssitz in Chemnitz, hat CAC in mehr als 55 Jahren weltweit über 350 Industrieanlagen errichtet. Mehr Informationen zu Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH erhalten Sie unter: www.cac-chem.de. Seit 2005 ist HUGO PETERSEN GmbH, weltweit größter Technologiegeber für Schwefel- und Salzsäureherstellung sowie Gasreinigung, Teil der CAC Group. 2006 kam das Engineeringunternehmen BiProTech Sp. z.o. o. als zweite Tochtergesellschaft dazu.

11.08.2020
Am 10.08.2020 besuchte Michael Kretschmer gemeinsam mit Vertretern der sächsischen Wirtschaft CAC für einen Austausch zur klimaneutralen Mobilität

Michael Kretschmer zu Gast bei CAC

MICHAEL KRETSCHMER ZU GAST BEI CAC, UM DIE CHANCEN SYNTHETISCHER KRAFTSTOFFE BEI DER ERREICHUNG DER KLIMAZIELE ZU DISKUTIEREN (FOTO: ©SCHMERLER/CAC)

Chemnitz, 11.08.2020: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer folgte am 10.08.2020 der Einladung der Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC), um sich über synthetische Kraftstoffe als Chance zur schnellen Umsetzung der Klimaziele zu informieren. CAC hat einen marktreifen Prozess zur Erzeugung von CO2-neutralem Benzin (E-Fuels) nur aus Kohlendioxid, grünem Strom und Wasser entwickelt - ganz ohne fossile Brennstoffe.

Um die Möglichkeiten, die diese Technologie den Automobilherstellern, Raffinerien, der Industrie und schlussendlich dem Klimaschutz in kürzester Zeit bieten kann, diskutierten mit Unterstützung des Wirtschaftsrats der CDU e.V. Michael Kretschmer und Vertreter der sächsischen Wirtschaft bei CAC. Offen für zukunftsfähige Innovationen zeigte sich der Ministerpräsident von der Industriereife der CAC-Technologie beeindruckt und bekräftigte: „Ich bin von den Vorteilen des synthetischen Benzins überzeugt, da es ohne weiteren Aufwand jeden bestehenden Ottomotor antreiben kann.“´

Die Fachleute aus der Automobilindustrie, Wissenschaft und Politik waren sich einig, dass das ehrgeizige Ziel der EU-Kommission bezüglich Klimaneutralität bis 2050 nur mit neuen technologieoffenen Ansätzen erreichbar ist, jedoch nicht ausschließlich durch E-Mobilität. So sollten je nach Einsatz und Nutzen verschiedene Antriebstechnologien ihre Berechtigung haben. Das Elektroauto ist für den Stadtverkehr bis etwa 50 Kilometer täglich und die Brennstoffzelle aufgrund des Platzbedarfs für große Fahrzeuge sinnvoll. Für alle PKW dazwischen gibt es aktuell keine klimafreundliche Lösung. „Synthetisches Benzin kann dabei diese Lücke schließen, indem es dem bestehenden Kraftstoff zugemischt oder sogar vollständig ersetzt wird. Die von der Bundesregierung aufgestellten Klimaziele werden sofort erreicht, die bestehende Infrastruktur bis zur Tankstelle wird genutzt und jeder der 30 Millionen Ottomotoren, allein in Deutschland, kann mit klimafreundlicherem Benzin betankt werden“, so Joachim Engelmann, Geschäftsführer der CAC. „Ohne zusätzlichen Aufwand ist es sofort einsetzbar, wir müssen die Anlage nur bauen.“ Ein weiterer wichtiger Anreiz dafür muss die Anrechenbarkeit der E-Fuels auf die Flottenbilanz der deutschen Automobilhersteller sein. Hierfür müssen politisch die Weichen gestellt werden. Die aktuell höheren Kosten im Vergleich zu herkömmlichem Benzin lassen sich durch größere Anlagen mit höherer Kapazität und steuerliche Förderungen weiter senken. Durch Zumischen von 14 Prozent zu herkömmlichem Benzin kann kurzfristig die Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) erfüllt werden.

Kritisch diskutiert wurde die Beständigkeit der deutschen Klimaschutzstrategie, wenn man einen Blick nach China wirft. Als Vorreiter batteriebetriebener Antriebe, hat die chinesische Regierung Anfang dieses Jahres eine teilweise Kehrtwende zurück zum Verbrennungsmotor vollzogen. Ministerpräsident Kretschmer nahm viele Argumente und Ideen mit nach Dresden, um diese zukünftig auch politisch zu unterstützen. Einen guten Weg sieht er zudem in der Entwicklung von synthetischem Kerosin, den CAC parallel erfolgreich vorantreibt.


E-Fuels als Chance für klimaneutrale Mobilität

Nach mehr als zehn Jahren intensiver Forschungsarbeit seitens CAC haben die Chemnitzer Ingenieure einen Prozess zur Erzeugung von CO2-neutralem Benzin (E-Fuels) entwickelt. Sowohl die Qualität des Benzins als auch das technische Anlagendesign ermöglichen die Umsetzung in einen großindustriellen Maßstab, um sofort auch die Nachhaltigkeitsziele der EU (RED II) und der deutschen Bundesregierung umzusetzen.

Die wichtigste Prozessstufe in der Herstellungskette ist die Umwandlung des aus Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff gewonnenen Methanols zu Benzin. In der Demonstrationsanlage an der TU Bergakademie Freiberg produzierte CAC im Oktober 2019 mehr als 16.000 Liter des grünen Benzins. Die Demonstrationsanlage kann bereits heute 100 Liter pro Stunde herstellen. Abgefüllt und adressiert an die Automobilhersteller für Flottenversuche hat sich die Praxistauglichkeit bestätigt. Ziel ist bis 2030 eine Million Tonnen synthetisches Benzin herzustellen.


Mehr Informationen zum synthetischen Kraftstoff der CAC: www.cac-synfuel.de

TV-Beitrag im Magazin FAKT der ARD, 11.08.2020: https://www.mdr.de/investigativ/fakt-kraftstoff-klimaneutral-100.html

08.07.2020
CAC plante und errichtete schlüsselfertig Kieselsäure-Produktionsanlage für Grace am Standort Worms. Es ist das größte EPC-Projekt seit Bestehen der CAC.

GRACE - Inbetriebnahme und Werkseröffnung

Größtes schlüsselfertiges Projekt: CAC plante und errichtete Kieselsäure-Produktionsanlage für Grace am Standort Worms ©Dirk Hanus/CAC

Am 23. Juni 2020 hat Grace GmbH offiziell die Eröffnung seines neuen 8.200 m2 großen, hochmodernen Werks zur Herstellung von kolloidaler Kieselsäure bekannt gegeben. CAC hat die Gesamtverantwortung für alle Phasen, von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe des Großprojektes übernommen. Nach lediglich 22 Monaten Detail Engineering und Bauzeit wurde der Neubau an einem der größten Produktionsstandorte der Firma Grace in Worms, Rheinland-Pfalz erfolgreich abgeschlossen. Grace verdoppelt mit dieser Anlage seine Kapazitäten für LUDOX® kolloidale Kieselsäure, die unter anderem in industriellen Anwendungen wie Katalysatoren, funktionalen Beschichtungen und Präzisionsfeinguss Anwendung findet.

„Wir schätzen das Vertrauen von Grace sehr, sein europäisches Großprojekt im zweistelligen Millionen-Invest unter unserer Verantwortung realisiert zu haben“, erklärt Mike Niederstadt, Geschäftsführer der CAC. „Seit der Studie 2016 haben wir in kollegialer Zusammenarbeit dieses komplexe Projekt vorangetrieben und damit unser Portfolio als EPC-Partner im Anlagenbau weiter stärken können.“


TV-Beitrag des Rhein-Neckar Fernsehens, 23.06.2020:

03.03.2020
Wir gratulieren Martin Grothkopp, Anschieber im Viererbobteam von Francesco Friedrich, zum WM-Gold in Altenberg am 01. März 2020.

Viererbob Rekordweltmeistertitel eingefahren

VIERERBOBTEAM GEWINNT WM IN ALTENBERG (FOTO: (C) IBSF)

Wir gratulieren Martin Grothkopp, Anschieber im Viererbobteam von Francesco Friedrich, zum WM-Gold in Altenberg am 01. März 2020. In einem Herzschlagfinale setzten sich die Sachsen nach vier Läufen mit nur fünf Hundertstel vor Johannes Lochner. Platz 3 sicherte sich das Team von Nico Walther, der nach dem 3. Lauf noch zeitgleich mit Team Friedrich auf Platz 1 lag. Mit dem dritten Weltmeistersieg in Folge darf sich der Olympiasieger Friedrich nun auch Rekordweltmeister nennen.

Es ist uns eine Ehre und Freude, Martin Grothkopp seit der Saison 2018/19 als Sponsoringpartner zu unterstützen. Wir wünschen ihm und seinem gesamten Team weiterhin viel Erfolg. Das nächste große Ziel ist nun die Verteidigung der Olympia-Goldmedaille bei den olympischen Winterspielen in Peking 2022.
Mehr Informationen zur Bob und Skeleton Weltmeisterschaft 2020 in Altenberg unter www.altenberg2020.de.

 

Martin Grothkopp wird seit der Saison 2018/19 durch CAC unterstützt (Foto: (c) IBSF)

17.12.2019
TV-Beitrag zu sauberem Benzin

Bild und Video: © MDR (3:04min; 386MB)

„Klima- und CO2-freundliches Benzin - das klingt zu schön, um wahr zu sein. Wissenschaftlern der Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) und TU Bergakademie Freiberg ist genau das gelungen. Das "grüne Benzin" hat gleich mehrere Vorteile, sagen die Forscher." Sehen Sie den TV-Beitrag des MDR Sachsenspiegel vom 17.12.2019.

13.12.2019
Grünes Benzin bereits marktreif

PM CAC grünes Benzin

Hinweis zum Bild: Bereits zwölf Tonnen des grünen Benzins wurden Automobilherstellern zum Testen bereitgestellt.

Zwölf Tonnen CO2-neutrales Benzin als klimafreundliche Alternative zu Erdöl und Elektroauto produziert

Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) hat einen Prozess zur Erzeugung von grünem, sprich synthetischem, Benzin nur aus Kohlendioxid, Strom und Wasser entwickelt - ganz ohne fossile Brennstoffe. In der Demonstrationsanlage für die wichtigste Prozessstufe, der Umwandlung von Methanol zu Benzin, an der TU Bergakademie Freiberg wurden bereits zwölf Tonnen des grünen Benzins produziert und Automobilherstellern zum Testen bereitgestellt.
„Synthetische Kraftstoffe sind die Zukunft der Mobilität“, ist Joachim Engelmann, Geschäftsführer und Gesellschafter der CAC, überzeugt. „Wir gehen davon aus, dass Autos in Zukunft verstärkt mit synthetisch hergestelltem Benzin oder Diesel fahren werden“. Bis 2030 soll laut Erneuerbarer-Energien-Richtlinie RED II (Renewable Energy Directive II) der EU der erneuerbare Anteil in Kraftstoffen bei 14 Prozent liegen – das ist doppelt so viel wie aktuell. „Der große Vorteil an synthetisch hergestelltem Benzin ist neben dem Hauptziel der Reduzierung von CO2-Emissionen, dass die Automobilhersteller damit ihre Verbrennungsmotoren weiter entwickeln können, dass das saubere Benzin abwärtskompatibel für die Automobil-Bestandsflotte genutzt werden kann und dass es über das bestehende Tankstellennetz auch flächendeckend zur Verfügung steht“, so Engelmann.
Zwar forschen alle großen Automobilisten an Alternativen wie Elektroantrieben oder Brennstoffzellen, doch unterm Strich fällt deren Treibhauspotenzial zurzeit höher aus. Der Vorteil des CAC-Verfahrens besteht darin, dass sich Benzin fast CO2-neutral herstellen lässt, da für die Herstellung nur CO2, Wasser und Strom – idealerweise aus erneuerbaren Quellen – benötigt wird.
„Interessenten für unser Verfahren gibt es viele“, sagt Joachim Engelmann, „jedoch wurde bisher noch keine großtechnische Anlage errichtet. Eine solche Anlage zu bauen ist unser großes Ziel, denn die Technologie ist marktreif“, so Engelmann, der bereits in vielversprechenden Verhandlungen mit einer Raffinerie im Ausland dazu steht: „Deutschland nimmt das Thema nicht ernst genug: Das neue Klimaschutzabkommen nimmt zwar Bezug auf die Flugindustrie oder LKW, aber die PKW wurden bei den synthetischen Kraftstoffen ausgespart. Die Politik hat sich in einem Maße auf das Elektro-Auto fixiert, wie es kaum erfüllt werden kann. Wenn der Staat synthetische Kraftstoffe nicht als strategisches Ziel anerkennt, müssen wir als Anlagenbauer uns an anderen Ländern orientieren, in denen diese Technologien Zukunft haben.“

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden im Rahmen des Forschungsprojektes „C3-Mobility“ vom Bund und dem Freistaat Sachsen gefördert. Dennoch stecken in dem Projekt auch mehr als 50 Prozent Eigenmittel der CAC.

Power-to-X

Allgemein ist die Thematik bekannt unter dem Namen Power-to-X – also sinngemäß etwa „aus Strom mach X“. Das X kann dabei vieles sein: Neben Benzin lassen sich auch Diesel, Kerosin, Methanol, Ammoniak, Gas oder Flüssiggas aus CO2 und Wasser herstellen. Alles, was man braucht, sind Strom und verschiedene Katalysatoren.
Das CO2, das für die Herstellung der Kohlenwasserstoffe benötigt wird, stammt aus der Luft oder idealerweise sogar aus Industrieabgasen. Dort liegt der CO2-Gehalt beim bis zu 500-Fachen wie in „normaler“ Luft. Wird das Kohlendioxid direkt aus einer Industrieanlage aufgefangen, entstehen dort nahezu keine Abgase. Das sogenannte Carbon Capture wird zur Win-Win-Situation sowohl für die Industrie als auch für die synthetische Kraftstoffherstellung, die genau dieses CO2 braucht. Der notwendige Wasserstoff wird im Elektrolyseverfahren aus ganz normalem Wasser gewonnen. Dazu braucht man Strom – und wenn dieser noch dazu aus nachhaltigen Energiequellen stammt, werden CO2-Emissionen verringert. Für ein Modellprojekt hat die CAC zusammen mit Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe GmbH (MHPSE) eine komplette Prozesskette inklusive der Stromerzeugung aus Wasserkraft prozesstechnisch entwickelt und simuliert. Ziel des Projektes ist die Herstellung eines synthetisch hochoktanigen Kraftstoffes, welcher nahezu komplett CO2-neutral ist.
„Kohlendioxid als Basis für die Herstellung von synthetischem Benzin zu verwenden ist ein Alleinstellungsmerkmal der CAC-Technologie“, so Joachim Engelmann. „Es gibt zwar weltweite Wettbewerber, die ebenfalls an synthetischen Kraftstoffen forschen bzw. auch Anlagen errichtet haben, doch sie können das CO2 nicht direkt verarbeiten.“ Die Idee, überschüssiges CO2 für die Kraftstoffherstellung zu verwenden, macht aus einem unerwünschten Nebenprodukt ein begehrtes Gut. Industrieunternehmen mit einem hohen CO2-Ausstoß bräuchten das Kohlendioxid gar nicht erst in die Umwelt abzugeben, sondern könnten es gleich als Rohstoff in den Kreislauf zur Kraftstoffgewinnung einleiten. Die CO2-Einsparung könnte mit Emissionszertifikaten verrechnet werden. „Allerdings sind die gesetzlichen Grundlagen noch nicht zu unseren Gunsten geregelt“, sagt Joachim Engelmann und hofft, dass die Gesetzgebung die Vorteile des neuen Verfahrens bald anerkennt und das in der CAC-Demonstrationsanlage erzeugte synthetische Benzin als sauberen Kraftstoff klassifiziert.

11.12.2019
Kraftstoff aus Licht und Luft: Ein Chemnitzer Anlagenbauer macht Benzin grün

Benzin aus CO2

Bild Copyright: ilker canikligil

CAC wurde in der Print- und Onlineausgabe der Fachzeitschrift Process, Ausgabe 12/2019 erwähnt.

Lesen Sie mehr zu Power-to-X: Benzin aus CO2. Kraftstoff aus Licht und Luft: Ein Chemnitzer Anlagenbauer macht Benzin grün

07.10.2019
Spatenstich für eine der weltweit größten Cumol-Anlagen in Marl

Spatenstich INEOS

Hinweis zum Bild: Spatenstich zu einer der weltweit größten Cumol-Anlagen der Welt in Marl (Foto: @INEOS)
Auf dem Foto v.l.: Dr. Jörg Harren, Standortleiter Evonik, Dr. Hans-Jürgen Bister, COO INEOS Phenol (im Board zuständig für INCA), Hans Casier, CEO INEOS Phenol, Andy Currie, Executive Director INEOS, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Thomas Wessels, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Evonik Industries AG, Essen, Werner Arndt, Bürgermeister der Stadt Marl, Dorothee Feller, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Münster, Dr. Detlev Claes, Projektdirektor INCA

INEOS Phenol gibt am 01.10.2019 mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für die Baustellenarbeiten

Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) errichtet für INEOS Phenol eine der größten Cumol-Anlage weltweit im nordrhein-westfälischen Chemiepark Marl. Für CAC ist dieses Projekt der größte EPC-Servicesauftrag seit CAC-Firmengründung vor 55 Jahren. Die Kapazität der Neuanlage ist ausgelegt für 750.000 Tonnen Cumol im Jahr. Sie nutzt bestehende Rohrleitungsverbindungen zwischen dem Phenol- und Aceton-Werk von INEOS in Gladbeck, dem Chemiepark von Evonik in Marl und dem Raffinerie- und Cracker-Komplex von BP in Gelsenkirchen. Mit dem Bau der Anlage will INEOS die Rohstoffversorgung der Werke in Gladbeck und Antwerpen für die nächsten Jahrzehnte sicherstellen. Die Inbetriebnahme ist für das 3. Quartal 2021 geplant.

Mit der Planung und Errichtung eines ca. 300 Tonnen schweren Reaktors und mehreren Destillations-Kolonnen wird es ein repräsentatives Referenzprojekt für die CAC-Sparte der klassischen Petrochemie. „Wir freuen uns sehr, dieses strategisch bedeutsame Großprojekt für INEOS umsetzen zu dürfen“, erklärt Mike Niederstadt, Geschäftsführer der CAC.

INEOS-Gruppe

Die INEOS Phenol-Division gehört zum INEOS-Konzern und ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Hersteller von Phenol, Aceton und Cumol. Cumol dient als Zwischenprodukt für die Herstellung von Phenol und Aceton im INEOS Phenol-Werk Gladbeck. Dort ist die Kapazität seit 1954 von anfänglich 8.000 Tonnen um das 80-fache auf 650.000 Tonnen im Jahr gestiegen.

Mit dieser Neuanlage möchte INEOS Phenol seine eigene Cumolquelle für die Zukunft sicherstellen. Das Vorhaben im Chemiepark Marl ist folglich eine werthaltige und strategische Investition für die Zukunft der INEOS Phenol und des Standortes in Marl.

26.08.2019
Chemnitzer Rollstuhlfahrer Til (15) nimmt vom 30.08. – 01.09.19 an erster deutscher Paraskate-WM teil.

Junger Rollstuhlskater aus Chemnitz bei WM

Junger Rollstuhlskater aus Chemnitz bei WM (©Sandra Schink)

"Wenn Dir das Leben Zitronen gibt, mach Limonade draus", beschreibt Til Augustin sein Leben. Der 15-jährige Chemnitzer ist aufgrund eines angeborenen kaudalen Regressionssyndroms, eine komplexe Fehlbildung der unteren Wirbelsäule, auf den Rollstuhl angewiesen – begleitet von zahlreichen Operationen. Jede OP ist ein neues erstes Mal für die Ärzte, weil Tils Körper ein biologisches Unikat ist. Das hält ihn aber nicht ab, Sport zu treiben: Er akzeptiert keine Limits, er macht einfach. Er segelt, er fährt Ski, und jetzt skatet er auch.

Mit diesem Ehrgeiz ist er bereits zweifacher Deutscher Meister, obwohl er den Sport erst seit etwa einem Jahr betreibt. Nun möchte er sich mit den Größten dieser Sportart messen und nimmt an den ersten Paraskate-Weltmeisterschaften außerhalb der USA in der North Brigade in Köln teil. Die WCMX, das steht für „WheelchairMX“, absolviert er in seinem neuen, auf ihn speziell angepassten Rollstuhl. Ein Spezialrollstuhl zum Skaten hat einen größeren Radabstand und vor allem eine gute Federung. Hergestellt wird er in Brasilien und mit einer speziellen auf ihn angepassten Sitzschale ergänzt. Mehrere tausend Euro kostet solch eine Ausrüstung, die sich Tils Mutter, Gundel Augustin, alleinerziehende Mutter von acht Kindern, ohne Spendengelder nicht leisten könnte. „Til ist ein wahnsinnig sympathischer junger Mann, der beweist, dass man mit Ehrgeiz, Ausdauer und Mut das maximale aus seinem Leben herausholen kann“, so Jörg Engelmann, Geschäftsführer der CAC. „Wir freuen uns sehr, ihn mit einer Spende dabei unterstützen zu können und drücken ihm für die WM die Daumen.“

Lernen Sie Til in seinem Imagevideo kennen

Update (01.09.2019):
Til hat gewonnen – er ist Weltmeister! Wir gratulieren herzlich zum Sieg und zum Weltmeistertitel in der Division 4 (Fortgeschritten U16) im WCMX.

23.08.2019
CAC unterstützt das Chemnitzer Bürgerfest, welches vom 23. – 25.08.2019 zeigen wird, wie vielfältig, attraktiv, lebens- und liebenswert unsere Stadt ist.

Chemnitzer Bürgerfest 2019

CAC unterstützt Chemnitzer Bürgerfest "Herzschlag" (©Chemnitzer Bürgerfest e.V.)

An diesem Wochenende findet das ehrenamtlich organisierte Innenstadtfest „Herzschlag - Das Chemnitzer Bürgerfest“ statt. Ohne öffentliche Gelder wurde die Veranstaltung für das abgesagte Stadtfest vor einem halben Jahr von Chemnitzer Gastronomen, Gewerbetreibenden und interessierten Bürger ins Leben gerufen. "Chemnitz lebt und hat Herz!", erklären die 15 verantwortlichen Organisatoren. Nun soll der Herzschlag aller Bürger an diesem Wochenende die Stadt erfüllen.

„Die Belebung der Chemnitzer Innenstadt für ein tolerantes, friedfertiges und kulturelles Miteinander ist in unser aller Interesse. Sowohl privat als auch als Unternehmer freue ich mich sehr über dieses positiv gerichtete Engagement für unsere Stadt und unterstützte es gern“, erklärt Jörg Engelmann, Geschäftsführer der CAC.

Auf elf Aktionsflächen von der Hartmannstraße bis in die Innenstadt gibt es Mitmachaktionen, Familienangebote und jede Menge Live-Musik. Der Fokus soll aber vor allem auf lokalen Künstlern und Musikern liegen.

Programm des Chemnitzer Bürgerfestes „Herzschlag“ https://www.chemnitzer-buergerfest.de

21.06.2019
Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) errichtet eine neue Kieselsäure-Produktionsanlage für Grace GmbH, ein globaler Hersteller von Spezialkieselsäure, am Standort Worms.

CAC Richtfest Worms

Eine der letzten Ausrüstungen für die Kieselsäureanlage der Fa. Grace wird eingehoben (Foto: ©CAC)
Nach 12 Monaten Bauzeit wird auf der Baustelle für die Kieselsäureanlage Richtfest gefeiert (Mike Niederstadt, Geschäftsführer CAC, Stephen William Addison Geschäftsführer Grace, v.r.) (Foto: ©Grace)

Auf den Tag genau, nach 12 Monaten Bauzeit, feierten am 04.06.2019 CAC und Grace Richtfest für die Neuanlage im Chemiepark Worms. Die CAC übernimmt die Gesamtverantwortung für alle Phasen, von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe des Großprojektes im zweiten Quartal 2020. Die Massiv- und Stahlbaubauarbeiten sind fast fertiggestellt und die Ausrüstungen größtenteils montiert. Aktuell erfolgt die Montage der knapp 800 Rohrleitungen. Darüber hinaus kann auf ein unfallfreies Jahr mit fast 90.000 Arbeitsstunden zurückgeblickt werden.

Grundlage für die Projektierung ist das vorhandene Produktions- und Anlagen-Know-how von einem existierenden Produktionsstandort in den USA. Die Grace GmbH, mit Hauptsitz in Columbia/Maryland, USA plant mit dieser Anlage an ihrem europäischen Hauptstandort für Produktion, Forschung und Entwicklung, die steigende Nachfrage an kolloidaler Kieselsäure (Siliziumdioxid) zu decken. Kolloidale Kieselsäure findet ihren Einsatz in einem breiten Spektrum industrieller Anwendungen wie Katalysatoren, funktionale Beschichtungen und Präzisions-Feinguss. „Wir schätzen das Vertrauen von Grace sehr, ihr europäisches Großprojekt im zweistelligen Millionen-Invest unter unserer Verantwortung realisieren zu lassen“, erklärt Mike Niederstadt, Geschäftsführer der CAC. „Seit der Studie 2016 haben wir in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Grace dieses komplexe Projekt vorangetrieben und freuen uns, nun auch gemeinsam die Anlage zu errichten.“

Grace GmbH
Die 1972 eröffnete Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstätte in Worms, Deutschland hat sich zu einem Kompetenzzentrum für die Herstellung von Siliziumdioxid sowie Katalysator- und Adsorptionstechnologien entwickelt. Grace ist ein weltweit führender Anbieter von Katalysatoren und technischen Werkstoffen. Die beiden branchenführenden Geschäftssegmente Katalysator- und Werkstoff-Technologien bieten innovative Produkte, Technologien und Dienstleistungen, die die Produkte und Prozesse der Kunden auf der ganzen Welt verbessern. Mit rund 3.900 Mitarbeitern beliefert Grace Kunden in mehr als 70 Ländern.

Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC)
Als international etabliertes Unternehmen für Anlagenbau und Verfahrenstechnik ist die Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) erfahrener Ansprechpartner für umfassende Engineering-Leistungen. Seit 55 Jahren verfügt das Unternehmen aus dem sächsischen Chemnitz über Kompetenzen in den Bereichen Raffinerie- und Gastechnik, Petrochemie, Anorganische Chemie sowie Fein- und Spezialchemie. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden übernehmen die 250 Mitarbeiter alle Aufgaben von der Planung über die Errichtung bis zur Inbetriebnahme von komplexen Anlagen und Teilanlagen.

20.06.2019
Vom 03.07. bis 04.08.2019 findet zum dritten Mal das Kulturfestival PARKSOMMER im Stadthallenpark der Chemnitzer Innenstadt statt.

Chemnitzer Kulturfestival PARKSOMMER

Maskottchen „Schnurrbert“ begleitet Kulturfestival PARKSOMMER in Chemnitz, unterstützt von CAC.

Vom 03.07. bis 04.08.2019 findet zum dritten Mal das Kulturfestival PARKSOMMER im Stadthallenpark der Chemnitzer Innenstadt statt. CAC unterstützt gern die Initiative, die sich das Ziel gesetzt hat, den Park mit attraktiven Veranstaltungen zu einem positiven, bunten Ort der Begegnung für jedermann zu machen. Konzipiert als eintrittsfreies Kulturfestival bietet der PARKSOMMER vier Wochen lang ein abwechslungsreiches Programm aus Konzerten, Poetry Slam, Kinderveranstaltungen und Yoga in lockerer Liegestuhl-Atmosphäre unter freiem Himmel.

18.000 Besucher lockte das Kulturfestival PARKSOMMER im letzten Jahr in den Stadthallenpark nach Chemnitz. Mit 72 Veranstaltungen an 29 Tagen und etwa 50 Akteuren wollen die Veranstalter, C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH, mindestens genauso viele Besucher begrüßen.

„Die kulturelle Belebung der Chemnitzer Innenstadt und der Region ist auch für uns als Ingenieurdienstleister im Stadtzentrum und Teil des Wirtschaftsstandortes ein wichtiger Aspekt. Der PARKSOMMER bietet dafür ein abwechslungsreiches Programm, um ein breites Publikum für Kultur zu begeistern", so Jörg Engelmann, Geschäftsführer der CAC.

Ohne Eintrittsgelder und Förderer ist so ein Projekt natürlich nicht möglich. Neben den Förderern wie etwa CAC wurde ein Crowdfunding-Projekt gestartet. Das Geld kommt ausschließlich den Künstlern und der Produktion zu Gute. Insgesamt gestalten rund 50 verschiedene Künstler und Akteure das Programm. Die Rahmenkosten, wie z.B. Technik und Personal, tragen C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH.

Zum Programm des PARKSOMMERs: https://www.parksommer.de

14.05.2019
Im Rahmen der 58. Mathematik-Olympiade bekommen 20 der schlauen Köpfe einen Einblick in die Ingenieurskunst des Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC)

Mathe-Asse zu Gast bei CAC

20 Teilnehmer der diesjährigen Bundesrunde der Mathematik-Olympiade, die vom 12. – 15.05.2019 in Chemnitz stattfindet, besuchten die CAC und erhielten einen exklusiven Einblick in die Arbeit des Ingenieursdienstleisters für Anlagenbau (Foto: CAC)

Am 13.05.2019 besuchen 20 der 197 Nachwuchs-Mathematiker den Ingenieurdienstleister für Anlagenbau CAC. Vor dem Hintergrund der 58. Mathematik-Olympiade, deren Finale vom 12. bis 15. Mai 2019 in Chemnitz ausgetragen wird, ist das Kennenlernen Chemnitzer Unternehmen ein Teil des Rahmenprogramms. Die 14- bis 18-jährigen Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland bekommen einen Eindruck, welchen Einfluss die Mathematik auf die Planung und Errichtung von Industrieanlagen hat. „Eine Affinität für Mathe ist eine gute Voraussetzung, um exakte Natur- und Ingenieurswissenschaften zu betreiben“, weiß Jörg Engelmann, Geschäftsführer der CAC. In kleinen Gruppen schnuppern die Jugendlichen in die Anlagenplanung, die Verfahrens- und Elektrotechnik sowie die Abteilung für Kostenschätzung. „Wir freuen uns sehr, die Mathe-Finalisten begrüßen zu dürfen und ihnen neben den theoretischen Kenntnissen die praktische Umsetzung ihrer Leidenschaft am Beispiel des Anlagenbaus zu zeigen“, so Engelmann.

Bundesrunde der Mathematik-Olympiade
Die Bundesrunde der Mathematik-Olympiade wird zum dritten Mal in Sachsen ausgetragen. Vom 12. bis 15. Mai 2019 findet das Finale in Chemnitz statt. 197 Nachwuchs-Mathematiker, die sich in drei Vorauswahl-Runden auf schulischer, regionaler und Landes-Ebene qualifizieren mussten und dabei knapp 200.000 andere Starter hinter sich ließen, kommen dann in die Stadt, um hier ihre Besten zu suchen. 160 weitere Gäste – Delegationsmitglieder, Koordinatoren, Korrektoren und Juroren – werden darüber hinaus erwartet. Mehr Informationen unter https://www.mo2019.de/

12.03.2019
Bob-Anschieber Martin Grothkopp mit Friedrich und Team Weltmeister im Vierer

Martin Grothkopp mit Friedrich und Team Weltmeister

(Verteidigung des Weltmeistertitels im Vier-Bob für (v.l.) Thorsten Margis, Francesco Friedrich, Candy Bauer und Martin Grothkopp am 09.03.2019 im kanadischen Whistler / Bild: ©IBSF)

Wir gratulieren Martin Grothkopp, Anschieber im Vierer-Bobteam von Francesco Friedrich, zur Verteidigung des Weltmeistertitels am 08.03.2019 im kanadischen Whistler. Bereits im Februar hat Grothkopp den ersten Weltcup-Gesamtsieg im Vierer- und im Januar den dritten EM-Titel im Zweier-Bob nach Hause gebracht.

Wir freuen uns, Martin Grothkopp seit der Saison 2018/2019 als Sponsoringpartner zu unterstützen und wünschen ihm und seinem gesamten Team weiterhin viel Erfolg.

Mehr zu Leistungssportler Martin Grothkopp und dem Bobteam unter Francesco Friedrich.

11.03.2019
CAC distanziert sich vom Chemnitzer FC

CAC distanziert sich von CFC

(Bild: CAC)

Chemnitzer Chemieanlagenbau bekräftigt die Entscheidung für Kündigung des Sponsoringvertrages mit CFC

Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) distanziert sich entschieden von den Vorkommnissen am 09.03.2019 im Stadion des Chemnitzer FC. Der Sponsoringvertrag mit dem CFC, der zum Saisonende im Juni 2019 ausläuft, wurde bereits Ende 2018 gekündigt. „Wir prüfen aber aktuell juristisch, unsere Leistungen mit sofortiger Wirkung einzustellen“, so Jörg Engelmann, Geschäftsführer und Sprecher CAC. Die Ereignisse dieses Wochenendes bestärken die Entscheidung.

CAC ist ein international tätiges Ingenieurunternehmen mit Kundenbeziehungen in mehr als 50 Ländern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus fast 30 Nationen. „Wir stehen daher nicht nur persönlich, sondern auch als Arbeitgeber und Geschäftspartner für die Werte eines weltoffenen, friedlichen und toleranten Miteinanders“, so Engelmann. Seit September 2018 unterstützt CAC aktiv die Kampagne „Chemnitz ist weder grau noch braun“. Extremismus in jeglicher Form wird entschieden verurteilt.

14.02.2019
Presseclipping: Schlüssel(fertig) zum Erfolg: Als Mittelständler erfolgreich im Großanlagenbau

Ciech Stassfurt

(Bild: dirk.hanus/CAC)

CAC wurde in der Print- und Onlineausgabe der Fachzeitschrift Process, Ausgabe 1/2 2019 redaktionell erwähnt.

Lesen Sie mehr unter Schlüssel(fertig) zum Erfolg: Als Mittelständler erfolgreich im Großanlagenbau

14.01.2019
Glückwünsche an Bobteam Friedrich/Grothkopp

Saisonsieg Grothkopp_Friedrich

Vierter Saisonsieg und dritter EM-Titel für Olympiasieger Friedrich/Grothkopp am 12.01.2019 in Königssee (Bild: ©IBSF)

Wir gratulieren den Olympiasiegern 2018 Francesco Friedrich und seinem Anschieber Martin Grothkopp zum vierten Saisonsieg im vierten Zweierbob-Rennen des Weltcups sowie zum dritten EM-Titel in Folge in Königssee. Einen Tag später, am 13.01.2019 erreichte das Team im Viererbob den 3. Platz. Gekrönt wurde das Wochenende mit der Auszeichnung vom Landessportbund Sachsen für den Viererbob als „Sachsens Mannschaft des Jahres 2018“.

Wir freuen uns, Martin Grothkopp seit der Saison 2018/2019 als Sponsoringpartner zu unterstützen und wünschen ihm und seinem gesamten Team weiterhin viel Erfolg.

Mehr zu Leistungssportler Martin Grothkopp und dem Bobteam unter Francesco Friedrich.

26.11.2018
Anlagenplaner CAC macht den HV Chemnitz mobil

Fahrzeugübergabe HVC CAC

Fahrzeugübergabe vom Sponsor CAC an den Handballverein Chemnitz e.V. (v.l. Trainer Robert Flämmich, Spielerinnen Claudia Breßler, Melanie Beckert, Kathrin Lucka, Vereinsvorsitzender Mario Schmidt und Geschäftsführer der CAC Jörg Engelmann), Foto: CAC

Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) unterstützt die Spielerinnen des Handballvereins Chemnitz e.V. (HVC) mit einer Fahrzeug-Flotte.

Der Chemnitzer Ingenieursdienstleister CAC setzt sein Engagement für den hiesigen Handballverein HVC fort. Drei sportlich beklebte PKWs werden die kommenden drei Jahre den Spielerinnen sowie dem Trainer Robert Flämmich, die nötige Flexibilität bieten, auch abseits des Spielfeldrandes Gas geben zu können. „Unsere Spielerinnen müssen sehr flexibel zwischen ihren Wohn-, Trainings- und Spielstätten pendeln können. Die Fahrzeuge erleichtern uns die Organisation sehr und lassen uns auf das Wesentliche konzentrieren: Sport, Spaß und den Klassenerhalt“, so Flämmich.

Bereits seit 2007 ist CAC offizieller Sponsor des HVC, deren 1. Damenmannschaft in der 3. Handball-Bundesliga spielt. „Die Damen des HVC bieten erstklassigen Handball-Sport in Chemnitz und Umgebung. Die Jugend wird gefördert, die Fans sind treu und für unsere Stadt ist der HVC eine Bereicherung. Diese Begeisterung für Sport und Teamgeist teile ich mit meiner Familie aus vollster Überzeugung”, erzählt Jörg Engelmann, Geschäftsführer der CAC. Sowohl seine Frau als auch seine drei Töchter haben viele Jahre aktiv im Verein Handball gespielt. So oft es familiär machbar ist, schaut er sich selbst die Spiele des HVC an. Um sich fit zu halten, setzt Jörg Engelmann selbst eher auf Joggen und Radfahren statt Handball.

Wir wünschen dem HVC für die laufende Saison viel Erfolg und allzeit eine gute Fahrt.

23.11.2018
Networking für den Anlagenbau

6. Engineering Summit

links: Jörg Engelmann (Geschäftsführer CAC) im Interview mit dem Filmteam des VDMA, rechts: Messestand der CAC beim Engineering Summit 2018, Fotos: CAC

6. Engineering Summit mit den Themen Digitalisierung und Herausforderungen im Anlagenbau.

Am 20. und 21. November haben sich in Wiesbaden Führungskräfte des europäischen Anlagenbaus auf dem Engineering Summit in seiner 6. Auflage getroffen. Unter der Überschrift „Taking the Lead“ hat die Branche über die Stichworte Digitalisierung und die Herausforderungen im Anlagenbau diskutiert.

Auf der die Veranstaltung begleitenden Ausstellung waren wir als CAC mit einem eigenen kleinen Messestand vertreten und haben viele interessante Gespräche mit Kunden und Geschäftspartnern führen können. Ein Rahmenprogramm mit 18 Vorträgen und viel Möglichkeiten zum Austausch der Teilnehmer führten durch die beiden Veranstaltungstage. Bilder der Veranstaltung sowie ein Video, versehen mit Statements einzelner Teilnehmer, wie etwa CAC-Geschäftsführer Jörg Engelmann, stehen in Kürze auf der Internetseite des Engineering Summit (www.engineering-summit.de) bereit.

Mit ca. 310 Teilnehmern in diesem Jahr ist der Engineering Summit die maßgebliche Networking-Veranstaltung der Branche. Veranstaltet wird sie von der Arbeitsgemeinschaft Großanlagenbau im VDMA und der CHEMIE TECHNIK .

07.09.2018
FÜR WELTOFFENHEIT, TOLERANZ UND EIN FRIEDLICHES MITEINANDER

CAC Chemnitz ist weder grau noch braun

(Foto: ©https://wedergraunochbraun.de/)

Als Chemnitzer Unternehmen erschüttern uns die Ereignisse der letzten Tage sehr. Allen voran ist der traurige Tod eines jungen Mannes zu beklagen. Der oder die Täter sind mit der vollen Härte unseres funktionierenden Rechtsstaates zur Verantwortung zu ziehen.

Die Instrumentalisierung dieser Tat durch Extremisten jeglicher Couleur verabscheuen wir zutiefst. Es entsteht der Stadt, den in ihr lebenden Menschen sowie den hier ansässigen Unternehmen ein Reputationsverlust, der nicht gerechtfertigt ist und die vorbildliche Entwicklung unserer Stadt um Jahre zurückwirft.

Chemnitz konnte sich so gut entwickeln, gerade weil sie sich durch die hier ansässige Unternehmerschaft, die Bildungs- und Kultureinrichtungen, die Vereine und die sich ehrenamtlich engagierenden Bürger der Internationalität und dem Multilateralismus geöffnet hat. – Und das bereits seit Beginn des industriellen Aufschwungs in Chemnitz im 19. Jahrhundert.

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner, sehr geehrte Besucher unserer Website:

Chemnitz ist weder grau noch braun (https://wedergraunochbraun.de/).

Mit dieser in den vergangenen Tagen oft genutzten Feststellung möchten wir als Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH gern dazu beitragen, dass die dunklen Ereignisse der letzten Tage keinen nachhaltigen Schaden an unserer Stadt zurücklassen.

Für Weltoffenheit, Toleranz und ein friedliches Miteinander

Jörg Engelmann
Joachim Engelmann
Mike Niederstadt

Geschäftsführung der CAC Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH

15.08.2018
CAC schließt erfolgreich Millionenprojekt in Leuna ab

CAC Total Leuna

(Foto: ©Michael Deutsch – Total Raffinerie Mitteldeutschland GmbH)

Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH realisierte erfolgreich die neu gebaute Benzolanreicherungsanlage für die Total Raffinerie Mitteldeutschland GmbH (TRM). Für TRM war es das aktuell größte abgeschlossene Investitionsprojekt in Leuna und für die CAC die erfolgreiche Fortsetzung einer langjährigen Tradition bei der Realisierung von Anlagen am mitteldeutschen Raffineriestandort. Total investierte 30 Millionen Euro in die Neuanlage.

Gewichtige Meilensteine

Meilensteine in der Errichtung waren im März 2017 die Hebung und Montage der 65 Meter hohen und 245 Tonnen schweren Trennwandkolonne, das Kernstück der neuen Anlage. Bereits eine Woche später folgte die 35 Tonnen schwere Montageeinheit, bestehend aus vier Luftkühlern. Anders als zunächst im Basic Engineering geplant, erfolgte die komplette Montage der Trennwandkolonne im Pre-Dressing. Das heißt: Sie wurde in drei 20-Meter-Stücken auf die Baustelle geliefert und vor Ort liegend verschweißt. Dann wurden alle Anbauten – Steigleitern und Bedienbühnen, Isolierung, Rohrleitungen einschließlich Isolierungen sowie Kabeltrassen an die liegende Kolonne montiert. Die Kolonne wurde dann am Stück an Ort und Stelle aufgerichtet und gesetzt.

Während der Projektphase wurden von allen Baustellenmitarbeitern, einschließlich der CAC-Kollegen, ca. 134.000 Gesamtarbeitsstunden geleistet – das entspricht mehr als 15 Lebensjahren - 7500 m³ Erdmassen bewegt, 147 t Stahl und 558 m Geländer montiert.

Im Zuge der Anlagenrealisierung zeichnete die CAC verantwortlich für das Detail Engineering, die Beschaffungsleistungen, Expediting und Inspektion, das Baustellenmanagement, die Teilnahme an der Vorinbetriebnahme, der Inbetriebnahme und der Leistungsfahrt.

 

Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH

Als international etabliertes Unternehmen für Anlagenbau und Verfahrenstechnik ist die Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) erfahrener Ansprechpartner für umfassende Engineering-Leistungen. Seit mehr als 50 Jahren verfügt das Unternehmen aus dem sächsischen Chemnitz über Kompetenzen in den Bereichen Raffinerie- und Gastechnik, Petrochemie, Anorganische Chemie sowie Fein- und Spezialchemie. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden übernehmen die 250 Mitarbeiter alle Aufgaben von der Planung über die Errichtung bis zur Inbetriebnahme von komplexen Anlagen und Teilanlagen.

26.07.2018
Fliegen mit grünem Kraftstoff

CAC kerosyn100 Flugzeug windkraftwerk

(Foto: ©Sirichai Asawalapsakul-stock.adobe.com)

CAC ist Teil eines Verbundprojektes zur Herstellung von strombasiertem, grünen Kerosin. Der Bund fördert das Vorhaben in den kommenden drei Jahren mit rund vier Millionen Euro.

Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) erforscht mit weiteren fünf Partnern aus Industrie und Wissenschaft die Herstellung von umweltfreundlichem, synthetischem Kerosin. Dieses wird auch strombasierter Kraftstoff genannt. In dem Forschungsprojekt KEROSyN100 übernimmt CAC die Entwicklung der innovativen Technologie zur Synthese von Kerosin aus Methanol. Im Gegensatz zu konventionellen, fossilen Kraftstoffen, ist das Ziel, Kerosin mit erneuerbarem Strom herzustellen. Stromquelle ist die überschüssige Windenergie an der windreichen Westküste Schleswig-Holsteins. Bislang wird diese gewonnene Energie aufgrund von Netzengpässen abgeregelt und geht verloren.

Diesen Überfluss machen sich die Chemnitzer zu nutze. „Anstatt die überschüssige Windenergie abzuregeln, wird sie genutzt, um mittels innovativer chemischer Verfahren aus Wasser und Kohlendioxid die Grundlage für synthetischen Kraftstoff zu schaffen, so Jörg Engelmann, Geschäftsführer der CAC. „Mit diesem strombasierten Kerosin aus erneuerbarer Windenergie und der Nutzung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre erreichen wir im Idealfall einen geschlossenen CO2-Kreislauf.“ 

CAC forscht bereits seit 2008 mit der TU Bergakademie Freiberg an der Technologie für synthetisches Benzin. Mit diesem Know-how erarbeiten die Chemnitzer Ingenieure die innovative Technologie für die Umwandlung von Methanol zu Kerosin. Im Anschluss übernimmt CAC das Basic Engineering für eine maßgeschneiderte Demonstrationsanlage am Standort des Projektpartners Raffinerie Heide, welche die gesamte Prozesskette abbilden wird. 

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Projektes wird ein Folgeprojekt angestrebt, um das entwickelte Konzept am Standort Raffinerie Heide zu demonstrieren und die Eignung des grünen Kraftstoffes im realen Flugbetrieb nachzuweisen.

Unter Leitung des Advanced Energy Systems Institute (AES) der Universität Bremen, sind an dem Projekt „KEROSyN100“ neben dem Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH die Industriepartner Raffinerie Heide GmbH und SKL Engineering & Contracting GmbH beteiligt. Wissenschaftspartner sind die TU Bergakademie Freiberg, das DLR - Institut für Vernetzte Energiesysteme e.V. und IKEM - Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V.

22.06.2018
Erfolgreiche Messeteilnahme ACHEMA 2018

Achema 2018 Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH

(Foto gr.: Claudia Rothenberger; Foto kl.: Talkrunde mit Fußballtrainerlegende Hans Meyer)

Vom 11. bis 15.06.2018 haben wir uns zum vierten Mal mit einem eigenen Messestand auf der ACHEMA in Frankfurt a.M. präsentiert. Die weltweit größte Messe für Prozessindustrie wird alle drei Jahre in Deutschland ausgerichtet und ist für die CAC sowie unser Tochterunternehmen HUGO PETERSEN GmbH die Leitmesse für internationale Geschäftsbeziehungen. Mit mehr als 300 Gesprächskontakten zu aktuellen und potenziellen Kunden, Dienstleistern und Lieferanten sind wir mit der Messe sehr zufrieden. Besonders gefreut hat uns auch das große Interesse angehender Studienabsolventen, die sich anhand zielgruppengerechter Unternehmens- und Technologievorträge an unserem Messestand über die CAC informiert haben.

Unser 63 m³ großer Messestand am bekannten Standort in Halle 9.1/B26 war geprägt von unserem Messemotto „Kick-Off with an idea ahead“. Dieses haben wir zum einen genutzt, um das „Kick-Off“ unseres neuen Logos und die damit verbundenen aktualisierten Broschüren und den Imagefilm (siehe Startseite unserer CAC-Homepage) zu präsentieren. Zum anderen spielte das Motto auf den Start der Fußball-WM während der Messewoche an, welchen wir mit CAC-Fußbällen sowie einer Talkrunde mit Fußballtrainerlegende Hans Meyer untermauert haben.

Wir möchten uns bei allen Besuchern des Messestandes bedanken und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit.

26.02.2018
Neubau für die Neolyse Ibbenbüren GmbH am AkzoNobel Standort Ibbenbüren

Neolyse Ibbenbüren

Foto: Copyright by Neolyse Ibbenbüren GmbH

Fertigstellung einer Membranelektrolyseanlage erstmalig in Deutschland

Die Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) hat erfolgreich ihre erste Chlor-Alkali-Elektrolyseanlage in Deutschland errichtet. Bisherige Auftraggeber und Standorte des sächsischen Anlagenbauers sind vorwiegend in West- und Osteuropa sowie im russischsprachigen Raum ansässig. „Wir freuen uns sehr, nach mehr als 15 Jahren erfolgreich durchgeführten Chlor-Alkali-Projekten weltweit, nun auch in Deutschland eine Anlage mit dieser Technologie realisiert zu haben“, erklärt Jörg Engelmann, Geschäftsführer der CAC.
Die neue Anlage für AkzoNobel Speciality Chemicals und Evonik Industries AG am Standort Ibbenbüren wurde von den beiden Unternehmen in Auftrag gegeben. Im Rahmen des Joint Ventures „Neolyse Ibbenbüren GmbH“ wird sie von AkzoNobel betrieben.
Die neue Membranelektrolyseanlage, auf Basis der Technologie der Asahi Kasei Corporation in Japan, ersetzt die bestehende Anlage auf Quecksilberbasis. Das energiesparende Membranverfahren steigert die Wirtschaftlichkeit und sorgt für die Einhaltung der entsprechenden zukünftigen gesetzlichen Vorgaben. Der neue Produktionsprozess am Standort verbessert laut Anlagenbetreiber den ökologischen Fußabdruck von jeder Tonne Chlor, die in Ibbenbüren produziert wird, um 25 bis 30 Prozent.

Der Planungsauftrag auf Basis eines EPCM-Vertrages umfasste das Detail Engineering, die Einkaufsleistungen, das Baustellenmanagement sowie die Unterstützung während der Inbetriebnahme bis hin zur Leistungsfahrt der Anlage.

Die Membranelektrolyse in Ibbenbüren ist auf eine Jahreskapazität von 120.000 Tonnen Kalilauge sowie 80.000 Tonnen Chlor ausgelegt. Der künftige Geschäftsbetrieb ist klar geregelt: Das Chlor sowie der bei der Elektrolyse entstehende Wasserstoff werden von AkzoNobel am Standort weiterverarbeitet oder an Kunden verkauft. Evonik vermarktet die in Ibbenbüren produzierte Kalilauge oder transportiert sie per Schiff zur Weiterverarbeitung an den eigenen Standort Lülsdorf bei Köln. Evonik verarbeitet in Lülsdorf die Kalilauge unter anderem zu Kaliumcarbonat (Pottasche) weiter.

„Dieses Projekt lag sowohl uns als auch unseren Auftraggebern besonders am Herzen, weil die neue Anlage neben der verbesserten Energiebilanz auch viele Arbeitsplätze in Ibbenbüren sichert. Umso mehr freut es mich, dass wir diesen Auftrag sowohl qualitativ als auch im finanziell und zeitlich vereinbarten Rahmen erfüllt haben“, so Engelmann.

12.02.2018
CAC erhält Auftrag für schlüsselfertige Anlage in Spanien

CAC CUF

Hinweis an die Presse: Das themenbezogene Bild zeigt als Motiv: CAC errichtet schlüsselfertige Chlor-Alkali-Elektrolyseanlage in Spanien. (3D-Animation: CAC)

 

Die Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH errichtet für das portugiesische Unternehmen CUF-Químicos Industriais S.A. eine schlüsselfertige Chlor-Alkali-Elektrolyseanlage in Torrelavega, im Norden Spaniens.

Die neue Anlage basiert auf dem modernen, energieeffizienten und umweltfreundlichen Membran-Elektrolyseverfahren von Asahi Kasei Corporation in Japan. Sie soll nach Fertigstellung in etwa zwei Jahren die 2017 stillgelegte Anlage auf Quecksilberelektrolysebasis ablösen.

Mit einer zu erwartenden Produktionskapazität von 68.000 Tonnen Chlor im Jahr verspricht sich CUF, Portugals größtes Chemieunternehmen, seine führende Position auf dem iberischen Markt für Chlor und chlorierte Derivate zu stärken.

„Wir sind sehr stolz darauf, von CUF die Gesamtverantwortung für alle Phasen der Auftragsrealisierung erhalten zu haben“, erklärt Mike Niederstadt, Geschäftsführer der CAC. „Mit diesem Auftrag stärken wir unsere langjährigen Erfahrungen als EPC-Unternehmen im internationalen Wettbewerb um strategische Großprojekte.“

Neben den Membran-Elektrolyseuren nach Asahi-Kasei-Technologie gehören die Soleaufbereitung (Filtration, Enthärtung, Jod- und Ammoniakentfernung), eine Natronlaugeeindampfung, sowie eine Natriumhypochloritanlage zum Liefer- und Leistungsumfang.

Die CAC realisiert in Eigenverantwortung das Basic und Detail Engineering, die Beschaffung aller Ausrüstungen und Bulk-Materialien, Bau- und Montageleistungen, die Bau- und Montageüberwachung sowie Advisory-Services für die Inbetriebnahme.
Das Familienunternehmen CUF-Químicos Industriais S.A. ist der größte portugiesische Produzent in der Chemieindustrie. Ende 2017 hat es Teile des Werkes in Torrelavega von der internationalen Chemiegruppe Solvay erworben und investiert 55 Millionen Euro in diese Produktionsanlagen sowie in den Bau der modernen Chlor-Alkali-Elektrolyseanlage.
 

15.01.2018
CAC errichtet Kristallisationsanlage für Natriumhydrogenkarbonat in Staßfurt

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Quelle: https://www.process.vogel.de/

12.01.2018
CAC erhält Auftrag für schlüsselfertige Anlage - Gesamtverantwortung für Errichtung einer Kristallisationsanlage für Natriumhydrogenkarbonat

PM Ciech

Die Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) hat einen Vertrag für die schlüsselfertige Errichtung einer Kristallisationsanlage mit der Ciech Soda Deutschland GmbH & Co.KG unterschrieben. Das Unternehmen gehört zum Marktführer der polnischen Chemieindustrie und ist einer der größten Hersteller von Natriumkarbonat und Natriumbikarbonaten in Europa - der Ciech S.A. mit Sitz in Warschau.

Für die Anlage in Staßfurt, dem Firmensitz des Sodaherstellers Ciech Soda Deutschland, obliegt der CAC die Gesamtverantwortung für alle Phasen der Auftragsrealisierung: Beginnend mit dem Basic Engineering, über das gesamte Detail Engineering, die Beschaffung, Logistik und Montage bis hin zur Inbetriebnahme und schlüsselfertigen Übergabe. Die besondere Herausforderung für die Chemnitzer Ingenieure liegt darin, die Anlage in den bestehenden Anlagenkomplex zu integrieren.

„Wir freuen uns außerordentlich, für Ciech diese anspruchsvolle Anlage auf Basis einer Technologie der GEA Messo GmbH zu realisieren“, so Jörg Engelmann, Geschäftsführer der CAC.

Ciech Soda Deutschland erweitert mit der neuen Kristallisationsanlage ihr Portfolio für die Herstellung von Natriumhydrogenkarbonat (NaHCO3) in pharmazeutischer Qualität. Als Pharmahilfsstoff findet es u.a. Anwendung bei der Hämodialysebehandlung.

Die Produktionsanlage in Staßfurt wird nach der Inbetriebnahme 110.000 Tonnen NaHCO3 pro Jahr produzieren.

CAC Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH
Als international etabliertes Unternehmen für Anlagenbau und Verfahrenstechnik ist die Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) erfahrener Ansprechpartner für umfassende Engineering-Leistungen. Seit mehr als 50 Jahren verfügt das Unternehmen aus dem sächsischen Chemnitz über Kompetenzen in den Bereichen Raffinerie- und Gastechnik, Petrochemie, Anorganische Chemie sowie Fein- und Spezialchemie. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden übernehmen die 250 Mitarbeiter alle Aufgaben von der Planung über die Errichtung bis zur Inbetriebnahme von komplexen Anlagen und Teilanlagen.

Ciech Soda Deutschland GmbH & Co.KG
Deutscher Sodahersteller mit Standort in Staßfurt. Die Gesellschaft produziert calciniertes Soda und Natriumhydrogenkarbonat (Natron) (u.a. für die Pharmaindustrie). CIECH Soda Deutschland (früher Sodawerk Staßfurt) ist eine der ältesten Firmen in Sachsen-Anhalt. Die Geschichte der Firma reicht bis in das Jahr 1882 zurück. Der Betrieb nutzt eigene Kalksteinvorkommen und Salzquellen für die Sodaherstellung. Das Unternehmen stellt Schwersoda und Leichtsoda sowie Natron (darunter auch Soda in pharmazeutischer Qualität) her. Seit 2007 gehört sie zur polnischen Ciech S.A..

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