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Chlor-Alkali-Elektrolyse

 
       
 
Bei der Chlor-Alkali-Elektrolyse werden durch Elektrolyse einer Natriumchloridlösung Natriumhydroxid, Chlor und Wasserstoff produziert.
Die Elektrolyse erfolgt dabei in modernen Membran-Elektrolysezellen.
 

Rohstoffe und Produkte

Als Ausgangsstoff für die Chlor-Alkali-Elektrolyse dient Salz (NaCl). Dieses stammt aus Meerwasser (Sole), Mineralvorkommen (Steinsalz) oder Salz aus Verdampfungsverfahren (Vakuumsalz).

Die primären Produkte der Chlor-Alkali-Elektrolyse nach dem Membranverfahren sind Natriumhydroxid als 32 %ige Lauge, Wasserstoffgas und Chlorgas. Die Primärprodukte können in folgende lagerfähige Handelsprodukte überführt werden:
  • Salzsäure (HCl 32 % - 36 %)
  • Natronlauge 50 %ig
  • Flüssigchlor
Da diese Produkte in großen Mengen als Grundchemikalien für die verschiedensten chemischen Endprodukte verwendet werden, werden Chlor-Alkali Anlagen meistens im direkten Verbund in folgenden Industriezweigen betrieben:
  • Chemische Industrie
  • Zellstoff- und Papierindustrie für die Versorgung mit Bleichchemikalien
  • Industrie mit hohem Chlorbedarf, wie z.B. die Petrochemie und Kunststoffindustrie (z.B. für VCM, PVC, Trichlormethan, Epichlorhydrin, usw.)
  • Industrie mit hohem Natronlaugebedarf, wie z.B. die Metallurgische und Pharmazeutische Industrie
 

Technologie und Elektrolyseure

Es können Elektrolyseure von praktisch allen weltweit führenden Herstellern angeboten werden. Damit kann den speziellen Anforderungen unserer Kunden entsprochen werden.
 

Technologie

Zu den kompletten Chlor-Alkali Anlagen gehören folgende Prozessstufen (siehe Abb. 2):
  1. Salzverlösung, Steinsalz oder Siedesalz
  2. Primäre Solereinigung
  3. Sole-Feinreinigung
  4. Membran - Elektrolyse mit Transformator- und Gleichrichteranlage
  5. Katholyt- und Wasserstoffbehandlung
  6. Anolyt- und Chlorbehandlung
  7. Trocknung , Kompression , Verflüssigung und Lagerung von Chlor
  8. Lauge-Eindampfung mit Flaking, Abfüllung und Verladung
  9. Chlor-Absorption-System, Notabsorption oder Hypoproduktion
  10. Salzsäure- (HCl-) Synthese
 

Vorteile

  • Niedriger Energieverbrauch
  • Keine Umweltbelastung durch Amalgam oder Asbest
  • Hohe Produktreinheit
  • Einfache Handhabung und Bedienung
  • Geringe Investitions- und Betriebskosten
Referenzen
 
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Abb. 1: Prinzip einer Membran-Chloralkali-Zelle
 
Abb.2: Blockschaltbild einer kompletten Chlor-Alkali-Anlage
Klicken Sie auf das Bild für eine vergrößerte Darstellung.
 
       

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